Block 10 (Film)
Film von Marcus O. Rosenmüller (2026)
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Block 10 ist ein deutscher Historienfilm aus dem Jahr 2026 mit Christian Berkel als Maximilian Samuel. Regie führte Marcus O. Rosenmüller nach einem Drehbuch von Alice Brauner.[2][3][4] Titelgebend ist der gleichnamige Gebäudekomplex im Stammlager des KZ Auschwitz. Die Handlung basiert auf historischen Dokumenten und Zeugenaussagen.[5]
| Film | |
| Titel | Block 10 |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 108 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen |
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| Stab | |
| Regie | Marcus O. Rosenmüller |
| Drehbuch | Alice Brauner |
| Produktion |
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| Musik | Martin Stock |
| Kamera | Peter J. Krause |
| Schnitt | Claudia Klook |
| Besetzung | |
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Handlung
Im Konzentrationslager Auschwitz wird 1943 mit dem Block 10 ein Bereich geschaffen, in dem hunderte jüdische Frauen zu Objekten medizinischer Experimente gemacht, systematisch misshandelt und verstümmelt werden.
Dort werden grausame Methoden der Zwangssterilisierung getestet. Um den Gynäkologen Dr. Maximilian Samuel zur Kollaboration zu zwingen, wird er damit erpresst, anderenfalls seine Tochter zu vergasen.[2][4][6][5]
Produktion und Hintergrund
Die Dreharbeiten fanden an 29 Drehtagen von 22. September bis zum 4. November 2025 in Berlin statt.[3][7]
Der Film wurde von der CCC Cinema & Television, MZ-Film und Niama-Film produziert, als Produzentin fungierte Alice Brauner, Koproduzenten waren Michael Zechbauer, Thomas Reisser und Marcus Machura. Beteiligt war die ARD Degeto Film. Unterstützt wurde die Produktion von der Film- und Medienstiftung NRW und der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg.[2][3][7]
Die Kamera führte Peter J. Krause, die Musik stammt von Martin Stock, die Montage verantwortete Claudia Klook und das Casting Marc Schötteldreier. Das Szenenbild gestaltete Claus-Rudolf Amler, das Kostümbild Mirjam Muschel, den Ton Tilo Ehmann und Max T. Meindl und das Maskenbild Mandy Steiger.[2][3][4]
Veröffentlichung
Premiere war am 3. Juli 2026 am Filmfest München 2026 in der Reihe Spotlight.[2][3][5]
Anfang September 2026 sind Vorstellungen am Fünf Seen Filmfestival vorgesehen.[8] Der Kinostart ist in Deutschland für den 5. November 2026 im Camino Filmverleih geplant.[4][6]
Rezeption
Susanne Gietl vergab auf filmstarts.de 4,5 von 5 Sternen und meinte, dass die Shoah selten derart schonungslos in einem Spielfilm gezeigt wurde. Darin werde ein erschreckendes Kapitel auf angemessen radikal-authentische Weise lebendig. Der Film fühle sich wie ein Zeitdokument an und klammere die moralischen Dilemmata der Hauptfigur nicht aus.[9]
Auszeichnungen und Nominierungen
Festival des deutschen Films 2026
- Auszeichnung mit dem Rheingold Publikumspreis (ex aequo mit Adams Acht) [10]
Weblinks
- Block 10 bei IMDb
- Block 10 bei filmportal.de
- Block 10 in The Movie Database (englisch)
- Block 10 bei crew united