Bluefield (West Virginia)
Stadt im US-Bundesstaat West Virginia
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Bluefield ist eine City im Mercer County des Bundesstaates West Virginia, USA. Das U.S. Census Bureau ermittelte bei der Volkszählung 2020 eine Einwohnerzahl von 9658.[2]
| Bluefield | ||
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| Spitzname: Nature’s Air Conditioned City | ||
| Lage in West Virginia | ||
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| Basisdaten | ||
| Gründung: | 1889 | |
| Staat: | Vereinigte Staaten | |
| Bundesstaat: | West Virginia | |
| County: | Mercer County | |
| Koordinaten: | 37° 16′ N, 81° 13′ W | |
| Zeitzone: | Eastern (UTC−5/−4) | |
| Einwohner: – Metropolregion: | 9.658 (Stand: 2020) 107.578 (Stand: 2009) | |
| Haushalte: | 4.456 (Stand: 2020) | |
| Fläche: | 22,6 km² (ca. 9 mi²) | |
| Bevölkerungsdichte: | 427 Einwohner je km² | |
| Höhe: | 796 m | |
| Postleitzahl: | 24701 | |
| Vorwahl: | +1 304 | |
| FIPS: | 54-08524 | |
| GNIS-ID: | 1553939 | |
| Website: | www.cityofbluefield.com | |
| Bürgermeister: | Ron Martin[1] | |
Geschichte
Bluefield entstand im 18. Jahrhundert, als die Familien Davidson und Bailey sich in der abgelegenen Region im Süden West Virginias ansiedelten und ein kleines Dorf mit Mühle, Kirche und Schulhaus errichteten. Mit dem Bau der Eisenbahn der Norfolk and Western Railway im Jahr 1882 begann das rasche Wachstum des Ortes. Bluefield erhielt seinen Namen vermutlich von den bläulichen Gemeine-Wegwarte-Feldern.
Unter dem Land der ersten Siedler befand sich ein großes Steinkohlevorkommen. Die Erschließung der Pocahontas-Kohleminen machte die Region Ende des 19. Jahrhunderts zu einem wichtigen Zentrum der amerikanischen Industrie und führte zu einem starken Bevölkerungsanstieg, insbesondere durch europäische Einwanderer und afroamerikanische Arbeiter. 1889 erhielt Bluefield offiziell den Stadtstatus.
Im 20. Jahrhundert erlebte die Stadt wirtschaftlichen Wachstum, aber hatte auch mit vielen wirtschaftlichen Problemen in manchen Phasen zu kämpfen. Nach dem wirtschaftlichen Aufschwung in den 1920er Jahren traf die Große Depression Bluefield schwer. Der Zweite Weltkrieg brachte wieder Wiederaufschwung bei der Kohleproduktion. Mit dem Untergang der Eisenbahnindustrie ab den 1970er Jahren verlor die Stadt jedoch viele Arbeitsplätze und Einwohner.[3]
Einwohnerentwicklung
Klima
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Klima in Bluefield (West Virginia)
Quelle: [5] | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Söhne und Töchter der Stadt
- Charlie Barnett (1954–1996), Komiker und Schauspieler
- Herbert Coleman (1907–2001), Filmproduzent und Regisseur
- Argyle Goolsby (* 1979), Horrorpunk-Musiker
- James Kee (1917–1989), Politiker
- Luke Jordan (1892–1952), Blues-Gitarrist und Sänger
- John Forbes Nash Jr. (1928–2015), Mathematiker und Wirtschaftsnobelpreisträger
- Maceo Pinkard (1897–1962), Komponist, Songtexter und Musikverleger
- Norman I. Platnick (1951–2020), Arachnologe


