Bockmerholzstraße 7

denkmalgeschütztes Wohngebäude aus der Mitte des 19. Jahrhunderts From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Haus Bockmerholzstraße 7 in Hannover ist ein denkmalgeschütztes Wohngebäude aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Das Gebäude gilt als ein sehr frühes Beispiel der Backstein-Architektur im hannoverschen Raum. Es ist der älteste Massivbau im heutigen Stadtteil Wülferode und gilt zugleich als der bedeutendste einer kleinen Gruppe massiver Bauten im mittleren Abschnitt der Bockmerholzstraße.[1]

Das freistehende Haus Bockmerholzstraße 7 mit einem späteren rückwärtigen Anbau

Geschichte

Das Gebäude unter der heutigen Adresse Bockmerholzstraße 7 wurde 1848 von Georg Ludwig Comperl, dem Oberlandbaumeister des Königreichs Hannover, errichtet.[1][2] Es wurde vor dem Waldstück Bockmerholz erbaut, wo sich der im 19. Jahrhundert durch den Förster Sabiel aufgestellte Försterstein findet.[1] Sabiel war allerdings im „Gründerwald“ sowie im Deister tätig.

Heute (Stand: September 2014) wird das Gebäude durch den Verein Anna e.V. AWG Wülferode genutzt als Wohnheim für körperbehinderte Menschen.[3]

Baubeschreibung

Das giebelständige Gebäude wurde als schlichter Ziegelsteinbau einem hohen Sockel aus Sandstein aufgesetzt. „Die gut proportionierte Fassade“[1] mit hochrechteckigen Fensteröffnungen und nach außen zu öffnenden Sprossenfenstern wird lediglich durch einen Fries am Giebel- und Traufgesims geziert. Der mittige Eingang an der Seite der Hauptstraße ist über eine „einläufige Treppe“ zu erreichen.[1]

Siehe auch

Literatur

Commons: Bockmerholzstraße (Wülferode) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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