Bodelsberg
Dorf in der Gemeinde Durach
From Wikipedia, the free encyclopedia
Bodelsberg (mundartlich: Bodlschbearg[2][3]) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Durach im bayerisch-schwäbischen Landkreis Oberallgäu.
Bodelsberg Gemeinde Durach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 47° 41′ N, 10° 25′ O |
| Höhe: | 894 m ü. NHN |
| Einwohner: | 184 (25. Mai 1987)[1] |
Geographie
Das Pfarrdorf liegt circa fünf Kilometer südöstlich des Hauptorts Durach am Rande des Kempter Walds. Im Süden verläuft die Gemeindegrenze zum gleichnamigen Bodelsberg in der Gemeinde Sulzberg. Dort befindet sich auch der Haltepunkt an der Außerfernbahn. Ebenfalls im Süden verläuft die Bundesautobahn 7. Östlich von Bodelsberg befindet sich der Standortübungsplatz Bodelsberg.
Ortsname
Der Ortsname stammte vom mittelhochdeutschen Namen Botolf und bedeutet (Siedlung auf dem) Berg des Botolf.[2]
Geschichte
Der Ort entstand durch eine Rodung des Kempter Walds. Westlich des heutigen Orts befand sich eine Fliehburg. Bodelsberg wurde erstmals im Jahr 1394 als in dem Bodelsperg bzw. Bodolsperg erwähnt, als das Kloster Kempten hier Zins bezog. Der größere Teil des Orts gehörte dem Fürststift Kempten an und ein kleiner Teil dem Hochstift Augsburg. 1787 wurden die Pfarrkirche St. Georg und Pfarrhof erbaut. Zwischen 1856 und 1967 befand sich eine Schule in Bodelsberg.[4][3][2]
Standortübungsplatz Bodelsberg
1976 wurde der Standortübungsplatz Bodelsberg eröffnet. Dieser umfasst das Gut Gstör für die Unterkunft und bis 1990 die Bereitschaftsstellung Görisried-Ochsenhof mit der QRA-Stellung für die Pershing IA. Heute dient das Gelände als Übungsplatz für Bundeswehr und Hilfsorganisationen.[5]