Bodo Lukowski

deutscher Ringer From Wikipedia, the free encyclopedia

Bodo Lukowski (* 2. Juni 1961 in Bochum) ist ein ehemaliger Ringer aus der Bundesrepublik Deutschland.

Sportliche Karriere

Der 1,82 Meter große Bodo Lukowski kämpfte für den KSV Witten. Er gewann von 1984 bis 1986 den deutschen Meistertitel im Freistilringen in der Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm. 1987 und 1988 war Johann Gorski Deutscher Meister, Lukowski belegte 1987 den dritten und 1988 den zweiten Platz. 1989 errang Lukowski seinen vierten Meistertitel, 1990 wurde er noch einmal Dritter, 1993 war er Zweiter hinter Ingo Manz.[1] 1980, 1981, 1983 und 1986 gewann Lukowski mit dem KSV Witten die deutsche Mannschaftsmeisterschaft.[2]

Bei den Europameisterschaften 1984 in Jönköping belegte Lukowski zusammen mit vier weiteren Ringern den siebten Platz.[3] Bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles schied Lukowski in der dritten Runde aus.[4] 1986 bei den Europameisterschaften in Piräus erreichte Lukowski den sechsten Rang.[5] Ein Jahr später bei den Europameisterschaften 1987 in Weliko Tarnowo kämpfte sich Lukowski auf den fünften Platz vor.[6] Bei den Europameisterschaften 1988 in Manchester belegte er den siebten Platz.[7] Bei seiner zweiten Olympiateilnahme 1988 in Seoul schied er wie 1984 in der dritten Runde aus.[8]

Bodo Lukowski ist ausgebildeter Dreher, blieb aber nach seiner Aktivenzeit als Trainer im Sport. Sein älterer Bruder Ralf Lukowski war ebenfalls Ringer und später Trainer beim KSV Witten.

Literatur

  • Nationales Olympisches Komitee für Deutschland: Die Olympiamannschaft der Bundesrepublik Deutschland. Frankfurt am Main 1988, Seite 292

Fußnoten

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