Boisa
Insel von Papua-Neuguinea
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Boisa, auch Aris Island (deutsch: Arisinsel) genannt, ist eine Insel in der Bismarck-See, gelegen 17 Kilometer vor der Nordostküste der Insel Neuguinea und 5,6 Kilometer nordwestlich der Insel Manam. Die Insel hat eine Größe von 1,29 km² (129 ha).[1] Nach der Volkszählung 2000 wurde eine Bevölkerung von 461 nachgewiesen.[2] Das einzige Dorf liegt im Westen der Insel.
| Boisa/Aris Island | ||
|---|---|---|
| Gewässer | Bismarcksee | |
| Geographische Lage | 3° 59′ 45″ S, 144° 57′ 50″ O | |
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| Länge | 1,61 km | |
| Breite | 1,27 km | |
| Fläche | 1,29 km² | |
| Höchste Erhebung | 215 m | |
| Einwohner | 461 (2000) 357 Einw./km² | |
| Hauptort | Boisa | |
am oberen Kartenrand (Teil) am oberen Kartenrand (Teil) | ||
Boisa ist vulkanischen Ursprungs, der Vulkankegel erreicht eine Höhe von 215 Meter und ist oben abgeflacht.[3]
Die Insel gehört zum Bogia District der Provinz Madang von Papua-Neuguinea.
Nach Boisa wurden 2004 einige der Bewohner von Manam evakuiert, als der Vulkan auf der Nachbarinsel ausbrach.[4]
Verwaltung
Boisa gehört ebenso wie die viel größere Nachbarinsel Manam zum Bogia District im Norden der Provinz Madang.[5] Manam und Boisa bilden zusammen die Iabu Rural LLG (Local Level Government) Area.[6] Dabei bildet Boisa einen der 15 wards (statistische Zählbezirke) der LLG, während die übrigen 14 auf Manam liegen.[7]
Literatur
- Stichwort: Arisinsel. In: Deutsches Kolonial-Lexikon, Band I, Leipzig 1920. S. 83.
Weblinks
Boisa im Global Volcanism Program der Smithsonian Institution (englisch)

