Boisdorfer See

See in Kerpen From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Boisdorfer See ist ein Tagebaurestsee, der bei der Rekultivierung des ehemaligen Tagebaus Frechen in einer Geländemulde angelegt wurde. Der See ist nach dem ehemaligen Kerpener Ortsteil Boisdorf benannt, welcher beim Auskohlen des Tagebaus 1975 abgebaggert wurde und in etwa am Ort des heutigen Sees gelegen hat.[2]

Schnelle Fakten
Boisdorfer See
Boisdorfer See
Geographische Lage Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Zuflüsse Kleine Erft
Abfluss Kleine Erft
Ufernaher Ort Kerpen, Frechen
Daten
Koordinaten 50° 53′ 37″ N,  43′ 53″ O
Boisdorfer See (Nordrhein-Westfalen)
Boisdorfer See (Nordrhein-Westfalen)
Fläche 17 ha[1]
Volumen 1,5 Mio. m³[1]
Maximale Tiefe 24 m[1]

Besonderheiten

Tagebaurestsee

Karte der Villeseen
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Der See ist etwa 24 m tief, 17 ha groß und hat ein Volumen von etwa 1,5 Mio. m³.[1] Gespeist wird der künstliche See durch die Kleine Erft; das Gelände um den See dient dem Erftverband auch als Hochwasserrückhaltebecken für den Fluss.[3] Der See und sein Umfeld dienen der Naherholung. Er steht im Biotopverbund mit dem Kerpener Bruch und dem anschließenden Marienfeld und ist Teil der im Rahmen der Regionale 2010 gestalteten Regio Grün im Naturpark Rheinland. Ein Rundweg um den See und ein weiter gefasster Kirchweg, der die ehemaligen Ortszentren der abgebaggerten und umgesiedelten Ortsteile verbindet, und der Quirinus-Wanderweg durchs Marienfeld sind angebunden an Fernwanderwege, wie zum Beispiel den Erft-Radweg oder den Jacobsweg über Köln und Aachen.

Siehe auch

Einzelnachweise

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