Bojan Pancevski

nordmazedonischer Journalist und Autor From Wikipedia, the free encyclopedia

Bojan Pancevski (mazedonisch: Бојан Панчевски, geboren (* 1977 oder 1978 in Skopje, damals Jugoslawien)[1] ist ein nordmazedonischer[2] Journalist und Autor, der als Chefkorrespondent für europäische Politik beim Wall Street Journal tätig ist.[3]

Beruflicher Werdegang und journalistische Schwerpunkte

Bojan Pancevski studierte Literaturwissenschaft und lebt heute in Spanien.[1] Seit 2009 ist er als Korrespondent aktiv und hat über eine Vielzahl von Themen berichtet, darunter die Finanzkrise, den Krieg in der Ukraine, die Migrationskrise von 2015 und den Brexit. Bevor er 2018 zum Wall Street Journal kam, war er EU-Korrespondent für die Sunday Times, wo er von Brüssel und Wien aus berichtete. Sein journalistischer Schwerpunkt erstreckt sich auf Themen wie EU-Politik, Migration, Terrorismus und deutsche Innenpolitik.[4] Außerdem berichtete er über die russische Aggression in der Ukraine, Spionageaktivitäten zwischen Russland und dem Westen sowie wichtige politische und diplomatische Entwicklungen innerhalb der Europäischen Union.[5]

Pancevski recherchierte zum Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines von 2022 und berichtete 2024 im Wall Street Journal, dass der Anschlag auf Plänen ukrainischer Akteure beruhte.[6][7][8][9] Im April 2026 erschien sein Buch Die Nord-Stream-Sprengung. Die wahre Geschichte der Sabotage, die Europa erschütterte.[10]

Auszeichnungen

  • Pancevski wurde 2016 für seine Berichterstattung über den FIFA-Skandal in die Shortlist des European Press Prize aufgenommen.[11]
  • 2016: Zudem war er Teil eines Teams, das mit dem British Journalism Award für Breaking News ausgezeichnet wurde.
  • 2024: Werner-Holzer-Preis für herausragende Auslandsberichterstattung.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

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