Bombali
Distrikt in Sierra Leone
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Bombali ist ein Distrikt Sierra Leones mit 387.236 Einwohnern (Stand 2021).[1]
| Distrikt Bombali | |||||
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| Basisdaten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Fläche (in km²) Einwohnerzahl Einwohnerdichte (pro km²) |
3884 387.236 100 | ||||
| Staat Provinz Chiefdoms (Anzahl) Wahlkreise (Anzahl) Wards (Anzahl) |
Sierra Leone Northern 13 8 21 | ||||
| Politische Daten | |||||
| Verwaltungssitz | Makeni | ||||
| Verwaltungsvorsitz | John Shanghai Koroma | ||||
| Wahl | Distriktvorsitzende, Lokalräte | ||||
| Geographische Daten | |||||
| Koordinaten | 8° 53′ N, 12° 3′ W | ||||
| Höchster Punkt | Kataba (782 m) | ||||
Geografie
Er liegt in der Provinz Northern im Norden des Landes. Seine Hauptstadt ist Makeni, weitere Städte sind Kamakwie und Masingbi. Bombali umfasst eine Fläche von 3884 km² und ist in 13 Chiefdoms (Häuptlingstümer) unterteilt.[2]
Der Distrikt grenzt im Westen an die Distrikte Port Loko und Karene und im Osten an Koinadugu und Tonkolili in der Northern Province.
Die Westgrenze wird dabei teils von den Flüssen Belia und Rokel gebildet. Der Rokel bildet auch ein langes Stück der Südgrenze. Die höchsten Erhebungen in Bombali sind der Kataba und der Gbengbe mit jeweils 782 Meter über Meer.[3]
Bevölkerung
Entwicklung

Während des Bürgerkrieges in Sierra Leone war Bombali eine Hochburg der Rebellen der Revolutionary United Front.[5]
Bombali umfasste eine Fläche von 7985 km². Er wurde 2017 in zwei Distrikte unterteilt. Als neuer Distrikt ging hieraus Karene hervor.
Wirtschaft
Die Wirtschaft besteht in Bergbau in kleinem Maßstab, dem Anbau von Grundnahrungsmitteln und Kleinviehzucht.[5]
Infrastruktur
Die Alphabetisierungsrate lag 2004 für die Stadt Makeni bei 59 % (71 % für Männer, 48 % für Frauen) und für den übrigen Distrikt bei 29 % (Männer 40 %, Frauen 18 %) und damit unter dem Landesdurchschnitt. 64,6 % der Kinder in Makeni und 48,2 % im übrigen Distrikt besuchten eine Schule.[6]
2006 verfügte der Distrikt über 92 Gesundheitseinrichtungen, darunter ein staatliches Krankenhaus, ein Militärkrankenhaus, drei Missionskrankenhäuser, ein Gemeindekrankenhaus und drei Privatkliniken. Somit gab es auf 4.439 Einwohner eine solche Einrichtung. 2005 waren 1 % der Bevölkerung HIV-positiv.[3]

