Luso (Zerbst)
Ortsteil von Zerbst/Anhalt
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Luso ist ein Ortsteil der gleichnamigen Ortschaft der Stadt Zerbst/Anhalt im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt, (Deutschland).
Luso Stadt Zerbst/Anhalt | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 51° 57′ N, 12° 8′ O | |
| Fläche: | 20,15 km² | |
| Einwohner: | 274 (31. Dez. 2015)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 14 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Januar 2005 | |
| Postleitzahl: | 39264 | |
| Vorwahl: | 03923 | |
Lage von Luso in Sachsen-Anhalt
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Dorfkirche in Bone | ||
Geografie
Die Ortschaft Luso bildet sich durch die Ortsteile Bone (152 Einwohner), Luso (74 Einwohner) und Mühlsdorf (48 Einwohner).[1]
Alle Ortsteile liegen östlich der Stadt Zerbst/Anhalt.
Geschichte
Politik
Ortschaftsrat
Als Ortschaft der Stadt Zerbst/Anhalt übernimmt ein so genannter Ortschaftsrat die Wahrnehmung der speziellen Interessen des Ortes innerhalb bzw. gegenüber den Stadtgremien. Er wird aus fünf Mitgliedern gebildet.
Bürgermeister
Als weiteres ortsgebundenes Organ fungiert der Ortsbürgermeister, dieses Amt wird zur Zeit von Jürgen Konratt wahrgenommen.[1]
Baudenkmale
Dorfkirche Bone
Im Ortsteil Bone steht die Feldsteinkirche, ein im Kern vermutlich spätromanisches Bauwerk aus regelmäßigem Feldsteinmauerwerk, bestehend aus Schiff, eingezogenem Chor und Apsis. Eine rundbogige Priesterpforte ist an der Chornordseite noch erkennbar. Über dem Westteil erhebt sich ein barocker Fachwerkdachreiter mit massiver Westwand. Die Kirche wurde im Jahr 1898 renoviert und im Westen eine Vorhalle angefügt. Das Innere des Bauwerks ist flachgedeckt; Schiff und Chor sind durch einen runden Triumphbogen voneinander geschieden. Die Ausstattung aus dem Jahr 1898 ist vollständig erhalten. Eine Bronzeglocke wurde 1913 von Franz Schilling aus Apolda gegossen.[4]
Dorfkirche Luso
Die Kirche wurde 1891 im Stil des Historismus errichtet, die Apsis nach der Wende erneuert. Bauelemente verschiedener Stile wurden hier kombiniert. Die einfache Einrichtung stammt aus der Erbauungszeit. Im Altarraum befinden sich drei farbige Bleiglasfenster, im mittleren ist Christus mit einem Buch in der Hand dargestellt, rechts und links Brot und Wein symbolisiert. Die Orgel von 1881 ist eine Arbeit des Orgelbaumeisters Rühlmann in Zörbig. Die Bronzeglocke goss Johann Koch im Jahr 1704. Seit 2010 wächst in der Lusoer Kirche eine Sammlung von Gesangbüchern.

