Borsteler Binnenelbe
Fluss in Niedersachsen
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Die Borsteler Binnenelbe ist ein 4,4 Kilometer langer Nebenarm der Elbe im Landkreis Stade in Niedersachsen, nördlich von Jork.
| Borsteler Binnenelbe | ||
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Borsteler Binnenelbe | ||
| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | DE: 59594 | |
| Lage | Landkreis Stade, Niedersachsen, Deutschland | |
| Flusssystem | Elbe | |
| Abfluss über | Elbe → Nordsee | |
| Flussgebietseinheit | Elbe | |
| Quelle | Östlich Hahnöfersand aus der Hahnöfer Nebenelbe 53° 32′ 55″ N, 9° 44′ 41″ O | |
| Quellhöhe | 0 m ü. NHN[1] | |
| Mündung | Östlich Hahnöfersand in die Hahnöfer Nebenelbe 53° 33′ 2″ N, 9° 41′ 22″ O | |
| Mündungshöhe | 0 m ü. NHN[1] | |
| Höhenunterschied | 0 m | |
| Sohlgefälle | 0 ‰ | |
| Länge | 4,4 km[1] | |
| Einzugsgebiet | 29,32 km²[2] | |
| Linke Nebenflüsse | Königreich-Westermoorender-Wettern, Jorker Hauptwettern | |
Verlauf
Die Borsteler Binnenelbe verläuft parallel zur Elbe hinter dem Hauptdeich und hat zwei durch Sperrwerke geschützte Zugänge zur Elbe. Das Naturschutzgebiet umfasst die Wasserflächen der Binnenelbe, die jeweiligen Uferbereiche und den Hauptdeich auf der ehemalige Elbinsel Hahnöfersand, auf der sich eine Jugendstrafanstalt und Justizvollzugsanstalt für Frauen befindet.
Nebenflüsse
Geschichte
Ursprünglich war die Borsteler Binnenelbe Teil des Elbstromes. Vorgelagert waren Hahnöfersand und andere Elbinseln mit zahlreichen Untiefen und Sandbänken, die sich ständig veränderten und verlagerten. Im Zuge der Breiteneinschränkung und Vertiefung des Elbstroms wurde 1914 die Hüllinie des heutigen Inselverbundes festgelegt. Untiefen wurden durch Baggerarbeiten beseitigt und das Baggergut zwischen und auf die Inseln verbracht (Neßsand), die damit zum Teil erhöht und zum Teil verbunden wurden. Mit der Eindeichung und Abdämmung der Borsteler Binnenelbe zum Hochwasserschutz, unter anderem nach der Sturmflut 1962, wurde das Gebiet von der Elbe getrennt.

