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Brabham BT11

Formel-1-Rennwagen From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Brabham BT11 war ein Formel-1-Rennwagen, der 1964 von Brabham gebaut wurde.

Ein Repco Brabham BT11A, wie er in der Tasman-Serie eingesetzt wurde
Jack Brabham im Brabham BT11 beim Großen Preis von Deutschland 1965 auf dem Nürburgring

Entwicklungsgeschichte

Der Brabham BT11 war ursprünglich als Kundenversion des Brabham BT7 geplant. Die einzige Änderung gegenüber dem BT7 war eine leicht vergrößerte Spurweite.[1] Ende des Jahres 1964 und 1965 wurden die BT11 aber auch als Werkswagen eingesetzt. Fünf Fahrzeuge wurden als BT11A für die Tasman-Serie hergestellt.

Die an das Team von Rob Walker ausgelieferten Wagen wurden von einem B.R.M.-Motor angetrieben. Das Regeltriebwerk war jedoch der 2,7-Liter-Motor von Climax und ab 1966 das Aggregat von Repco.

Renngeschichte

Die meisten BT11 hatten eine wechselvolle Geschichte. Bob Anderson wurde in einem BT11 des DW-Enterprise-Racing-Team Dritter beim Großen Preis von Österreich 1964. Der Walker BT11, mit dem Jo Siffert im selben Jahr Dritter beim Großen Preis der USA wurde und den nicht zur WM zählenden Gran Premio del Mediterraneo in Enna gewann, wurde Ende des Jahres an John Willment verkauft. Mit diesem Wagen gewann dann Graham Hill den Rand Grand Prix. 1965 bestritt Frank Gardner damit noch einige Weltmeisterschaftsläufe. Bis 1968 liefen die BT11 bei internationalen Veranstaltungen.

Fahrer des BT11: Chris Amon, Bob Anderson, Joakim Bonnier, Luki Botha, Jack Brabham, Dave Charlton, Frank Gardner, Dan Gurney, Graham Hill, Denis Hulme, Chris Irwin, Hap Sharp, Jo Siffert und John Taylor.

Vollständige Ergebnisse des Brabham BT11 in der Formel-1-Weltmeisterschaft

(Fettgedruckte Ergebnisse zeigen die Pole-Position an; kursiv gedruckte die schnellste Runde)

Weitere Informationen Jahr, Team ...
Jahr Team Motor Reifen Fahrer 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Punkte(a) WCC
1964 Brabham Racing Organisation Climax FWMV V8 D MON NED BEL FRA GBR GER AUT ITA USA MEX 30(b) 4.
Jack Brabham 9 14 Ret Ret
DW Racing Enterprises D Bob Anderson 7 6 DNS 12 7 Ret 3 11
RRC Walker Racing Team BRM P56 V8 D Jo Bonnier 9 Ret Ret Ret 7 6.
Jochen Rindt Ret
Giacomo Russo DNQ
Hap Sharp NC 13
Jo Siffert 3 Ret
Siffert Racing Team D 13 Ret Ret 11 4 Ret 7
1965 Brabham Racing Organisation Climax FWMV V8 G RSA MON BEL FRA GBR NED GER ITA USA MEX 27 (31) 3.
Jack Brabham 8 Ret 4 DNS 5 3 Ret
Denny Hulme 4 5 Ret
Dan Gurney Ret 10 Ret 6 3 3 3 2 2
DW Racing Enterprises D Bob Anderson NC 9 DNS 9 Ret Ret DNS
RRC Walker Racing Team BRM P56 V8 D Jo Siffert 7 6 8 6 9 13 Ret Ret 11 4 5 7.
John Willment Automobiles D Frank Gardner 12 Ret Ret 8 11 Ret Ret
1966 RRC Walker Racing Team BRM P60 V8 D MON BEL FRA GBR NED GER ITA USA MEX 1 11.
Jo Siffert Ret
David Bridges G John Taylor 6 8 8 Ret
Chris Amon Racing D Chris Amon DNQ
DW Racing Enterprises Climax FPF L4 F Bob Anderson Ret 7 NC Ret Ret 6 1 10.
1967 DW Racing Enterprises Climax FPF L4 F RSA MON NED BEL FRA GBR GER CAN ITA USA MEX 2 11.
Bob Anderson 5 DNQ 9 8 Ret Ret
Scuderia Scribante ? Dave Charlton NC
Luki Botha ? Luki Botha NC
1968 Scuderia Scribante Repco 620 V8 F RSA ESP MON BEL NED FRA GBR GER ITA CAN USA MEX 10(c) 8.
Dave Charlton Ret
Team Pretoria Climax FPF L4 F Jackie Pretorius NC 0 NC
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(a) Bei jedem Rennen wurden Punkte nach dem Schema 9–6–4–3–2–1 für die ersten sechs Plätze vergeben. Nur das bestplatzierte Fahrzeug jeder Kombination aus Chassis- und Motorenhersteller war bei jedem Rennen punktberechtigt. Nicht alle Rennen konnten für die Meisterschaft gewertet werden:

  • In den Jahren 1964 und 1965 wurden nur die besten sechs Rundenergebnisse gewertet.
  • Im Jahr 1966 wurden nur die fünf besten Rundenresultate gewertet.
  • Im Jahr 1967 wurden die fünf besten Ergebnisse aus den ersten sechs Runden und die vier besten Ergebnisse aus den letzten fünf Runden gewertet.
  • Im Jahr 1968 wurden die fünf besten Ergebnisse aus den ersten sechs Runden sowie die fünf besten Ergebnisse aus den letzten sechs Runden gewertet.

Zahlen ohne Klammern sind Meisterschaftspunkte; Zahlen in Klammern sind die insgesamt erzielten Punkte.
(b) Im Jahr 1964 wurden 5 der Punkte von Brabham-Climax mit dem BT11 erzielt; die übrigen 25 Punkte wurden mit einem BT7 eingefahren.
(c) Im Jahr 1968 wurden alle Punkte für Brabham-Repco mit den Modellen BT20, BT24 und BT26 erzielt.

Weitere Informationen Legende, Farbe ...
Legende
FarbeAbkürzungBedeutung
GoldSieg
Silber2. Platz
Bronze3. Platz
GrünPlatzierung in den Punkten
BlauKlassifiziert außerhalb der Punkteränge
ViolettDNFRennen nicht beendet (did not finish)
NCnicht klassifiziert (not classified)
RotDNQnicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQin Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
SchwarzDSQdisqualifiziert (disqualified)
WeißDNSnicht am Start (did not start)
WDzurückgezogen (withdrawn)
HellblauPOnur am Training teilgenommen (practiced only)
TDFreitags-Testfahrer (test driver)
ohneDNPnicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJverletzt oder krank (injured)
EXausgeschlossen (excluded)
DNAnicht erschienen (did not arrive)
CRennen abgesagt (cancelled)
keine WM-Teilnahme
sonstigeP/fettPole-Position
1/2/3/4/5/6/7/8Punktplatzierung im Sprint-/Qualifikationsrennen
SR/kursivSchnellste Rennrunde
*nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten
Distanz aber gewertet
()Streichresultate
unterstrichenFührender in der Gesamtwertung
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Commons: Brabham BT11 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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