Brandschiefer

Kohleschichten mit Schieferton und hohem Aschegehalt From Wikipedia, the free encyclopedia

Als Brandschiefer werden im Bergbau kohlehaltige Schichten bezeichnet, deren Tonmineralgehalt größer als 30 % ist.[1] Es handelt sich um mit dünnen Kohlenschichten vermischte Schiefertone. Die Kohle und der Schieferton können dabei auch in wechselnden Schichten auftreten. Brandschiefer hat einen hohen Aschegehalt von über 35 bis zu 65 %.[2][3]

Etymologie

Die Wortherkunft ist unsicher, Adelung verweist darauf, dass Brand vermutlich auch „…das Unterste oder Äußerste einer Sache…“ bedeuten kann.[4] Die naheliegende Erklärung „brennbarer Schiefer“ könnte somit möglicherweise eine Volksetymologie sein.

Literatur

  • Otto Lueger: Brandschiefer. In: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften. Band 2. Stuttgart, Leipzig 1905, S. 247 (zeno.org [abgerufen am 25. Februar 2015]).

Einzelnachweise

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