Pfarrer Braun: Brauns Heimkehr

deutscher Fernsehfilm von Wolfgang F. Henschel (2014) From Wikipedia, the free encyclopedia

Brauns Heimkehr ist ein deutscher Fernsehfilm von Wolfgang F. Henschel aus dem Jahr 2014. Es handelt sich um die 22. und zugleich letzte Episode der ARD-Kriminalfilmreihe Pfarrer Braun mit Ottfried Fischer in der Titelrolle.

TitelBrauns Heimkehr
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Länge90 Minuten
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Folge 22 der Reihe Pfarrer Braun
Titel Brauns Heimkehr
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Länge 90 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft
Regie Wolfgang F. Henschel
Drehbuch Wolfgang Limmer
Musik Martin Böttcher
Kamera Dragan Rogulj
Premiere 20. März 2014 auf Das Erste
Besetzung
Episodenliste
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Handlung

Eines Tages erfährt Pfarrer Braun, dass er unheilbar erkrankt und sein irdisches Dasein von nun an begrenzt ist. Auf Wunsch von Bischof Hemmelrath kehrt Pfarrer Braun nun nach langer Zeit in seinen Geburtsort Bad Beuern nach Oberbayern zurück.

Seltsam erscheint Pfarrer Braun, dass während der Fahrt dorthin ein trächtiges Schaf vor sein Auto läuft und die junge Schäferin ihm zudem noch aufdringlich anbietet, das Tier notzuschlachten. Der Pfarrer bemerkt, dass er selbst im Angesicht des Todes wohl noch einmal kriminalisieren muss. Zufällig verbringt zur selben Zeit Kriminalhauptkommissar Albin Geiger seine Kur in Bad Beuern. Die beiden schließen sich nun ein letztes Mal zusammen, um ein Verbrechen aufzuklären.

Die Verstrickungen des Papierfabrikanten Korbinian Strasser, der seine Noch-Ehefrau schlägt und Vater der jungen Schäferin ist, sowie eines Klosters, in dem zwei Mönchen während der Arbeit an einem Pergament unter mysteriösen Umständen je ein Daumen abgeschnitten wurde, in dubiose Bemühungen um eine Heiligsprechung einer Kindheitsfreundin Brauns führen den Kommissar und den Pfarrer in diesem Fall sogar bis zum Vatikan, wo Bischof Sebastian Hemmelrath nun endlich seinen lang erwarteten Kardinalshut empfängt. Während der Messe entlarvt Braun den Täter und stirbt daraufhin.

Hintergrund

Die Drehorte für Brauns Heimkehr waren Bruckmühl (Papierfabrik), Altötting (als Konrading), Benediktbeuern (als Bad Beuern) und Rom (Vatikan, Kirche Santa Maria della Consolazione (nur Außenseite) als Titelkirche des frisch ernannten Kardinal Hemmelrath). Die Erstausstrahlung fand Donnerstag, den 20. März 2014 auf Das Erste und im ORF 2 statt.

Wenngleich die Roßhauptnerin in dieser Folge nicht mehr auftaucht, wird sie doch indirekt erwähnt und damit ein Kreis nach Vorbild des klassischen Dramas geschlossen: In der ersten Folge („Der siebente Tempel“) wird der reiche katholische Sägewerksbesitzer Korbinian Rosshauptner aus Oberbayern erwähnt, der seine Frau schlägt und dessen Scheidung von Braun unterstützt wird. In der letzten Folge – 11 Jahre später – taucht der reiche katholische Papiermühlenbesitzer Korbinian Strasser auf, der seine Frau schlägt und den Bischof um Auflösung seiner Ehe bittet.

Nebenbei überreicht Braun Armin das Schreiben von der Justizbehörde über das Ende seiner Bewährungszeit („Du kannst als freier und unbescholtener Mann in die Ehe gehen.“). Allerdings hätte Armins Bewährungszeit seit „Der siebte Tempel“ (2003) damit 11 Jahre gedauert, während die Bewährungszeit in Wirklichkeit bei maximal 5 Jahren liegt (§ 56a StGB).

Kritik

Die Kritiker der Fernsehzeitschrift TV Spielfilm gaben dem Film die schlechteste Wertung, sie zeigten mit dem Daumen nach unten. Sie konstatierten: „Schließen wir Braun in unsere Gebete ein!“[2]

Einzelnachweise

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