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Bronzemistelfresser

Art der Gattung Dicaeum From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Bronzemistelfresser (Dicaeum aeneum) ist eine Vogelart aus der Familie der Mistelfresser (Dicaeidae).[1][2]

Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name ...
Bronzemistelfresser

Bronzemistelfresser, Illustration von William Matthew Hart

Systematik
Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Mistelfresser (Dicaeidae)
Gattung: Dicaeum
Art: Bronzemistelfresser
Wissenschaftlicher Name
Dicaeum aeneum
Pucheran, 1853
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Der Vogel ist endemisch auf den Salomonen.

Das Verbreitungsgebiet umfasst tropischen oder subtropischen Wald aller Art, auch Mangrovenwald und feuchten Bergwald.[3]

Der Artzusatz kommt von lateinisch aeneus bronzefarben, kupferfarben.[4]

Merkmale

Der Vogel ist etwa 8 cm groß und wiegt zwischen 7 und 9 g. Das Männchen ist (in der Nominatform) an Kopfkappe und Oberseite einschließlich der Flügel schiefergrau mit metallisch blauem Glanz, die Kopfseiten sind grau, der Schwanz ist schwarz. Die obere Kehle ist weißlich, seitlich wie die Brust grau mit hell scharlachrotem Brustfleck. Die Flanken sind zitronengelb bis olivfarben, die Unterseite dunkelgrau, in Richtung Unterschwanzdecken in cremeweiß übergehend. Die Iris ist (dunkel) braun, Schnabel und Füße schwarz.

Beim Weibchen fehlt der rote Brustfleck, die Flanken sind oliv gefärbt, dazu kommt ein weißer Streifen oberhalb der Zügel und unterhalb des Kinnstreifes; Kehlmitte, Brust und Bauch sind cremefarben.

Jungvögel haben noch keinen Glanz an der Oberseite, auch ist die Kehle grauer als beim Weibchen.[3]

Geografische Variation

Es werden folgende Unterarten anerkannt:[1][3][5][6][7]

  • Dicaeum aeneum aeneum Pucheran, 1853, Nominatform – Nördliche und zentrale Salomonen
  • Dicaeum aeneum becki E. J. O. Hartert, 1929[8]Guadalcanal, Männchen grünlich glänzend, nicht blau
  • Dicaeum aeneum malaitae Salomonsen, 1960[9]Malaita in den östlichen Salomonen, Männchen mit nur angedeutetem blauen Schimmer, schiefergraue Unterseite etwas blasser, deutlich dünnerer und längerer Schnabel; genetisch relativ unterschieden von den anderen Unterarten.

Stimme

Der Gesang wird als schnelles „tik-tik-tik-tik“, als kurze, hohe Quäklaute beschrieben, auch als sehr hohes „sweet sweet“, außerdem als Zwitschern wie knackende Zweige, als leises, spritzendes oder zischendes Geräusch.[3]

Lebensweise

Die Art ist ein Standvogel. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Insekten und Früchten, die meist im Kronenbereich, aber auch in mittleren Etagen sowie im Unterwuchs gesucht werden. Jagd gern aus dem Schwebeflug heraus, meist paarweise oder in Familiengruppen.

Die Brutzeit dürfte vom Juli bis November reichen. Das Nest aus Gras und dünnem pflanzlichem Material ist oval mit seitlichem Eingang und wird an einen Zweig oder horizontalen Ast gehängt, wenig versteckt 1–2 m über dem Boden. Beide Elternvögel füttern die Küken.[3]

Gefährdungssituation

Der Bestand gilt als nicht gefährdet (Least Concern).[10]

Literatur

  • J. Pucheran: Dicaeum aeneum. In: Voyage au Pole Sud et dans l'Océanie sur les corvettes l'Astrolabe et la Zélée; exécuté par ordre du Roi pendant les années 1837-1838-1839-1840 (etc.), Zoologie, Band 3, Oiseaux, S. 97, 1853, Biodiversity Library

Einzelnachweise

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