Bruno Borchert

deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus From Wikipedia, the free encyclopedia

Bruno Borchert (geb. in Weimar ?; gest. 1945 in Weimar ?) war ein deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.

Leben und Wirken

Borchert war der Sohn von Karl Borchert, der 1937 im KZ Buchenwald ums Leben kam. Dieser hatte als Leiter der Ortsgruppe der KPD in Weimar die Agitprop-Arbeit einschließlich der Herausgabe einer illegalen Zeitung seinem Sohn Bruno Borchert übergeben.[1] 1933 erschien die erste Nummer der Zeitung Rebell.[2]

Borchert wurde kurz vor Kriegsende als Angehöriger des Strafbataillon 999 ermordet.[1] Er wurde im damaligen Gestapo-Gefängnis, dem Marstallgebäude in Weimar, Teil des Thüringischen Hauptstaatsarchives Weimar, mit einer Reihe weiterer Personen gequält. Bis zur Sanierung des Gebäudes[3] war sein Name dort zur Erinnerung auf einer Gedenktafel aufgeführt. dort daran. Sein Name war dort aufgeführt.[4]

Ehrungen

  • 1957 erhielt die Gemeinnützige sozialistische Wohnungsbaugenossenschaft Weimar seinen Namen, aus der die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Weimar e.G wurde. Der Ehrenname Bruno Borchert wurde beibehalten.[5]
  • Es gibt in Weimar einen Damenchor Bruno Borchert, der 1978 gegründet wurde.[6]

Einzelnachweise

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