Brücken in Weimar

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Vierzehn Brücken überqueren die Ilm in Weimar. Diese haben unterschiedliche Bedeutung bzw. Aufgaben.[1] Sie unterscheiden sich nicht nur in der Größe, der Konstruktion und dem verbauten Material voneinander, sondern auch in der Aufgabe. So gibt es Parkbrücken wie im Park an der Ilm bzw. im Tiefurt, Straßenbrücken und Eisenbahnbrücken. Auch Häuser können über Brücken miteinander verbunden sein. Die nachfolgende Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auch als Kunstobjekt ohne Funktion treten sie in Erscheinung.

Brücken über die Ilm

Weiter flussabwärts überqueren die Brücke am Wehr Oberweimar an der Pappelallee, die Steinbrücke Oberweimar und die Ehringsdorfer Brücke die Ilm. Die Oberweimarer Steinbrücke und die Ehringsdorfer Brücke sind Zweibogenbrücken aus Travertin.

Weitere Brücken in Weimar (Auswahl)

  • Im Jahre 1937 verschwand der seit 1880 über das Asbachtal führende Asbach-Viadukt mitsamt dem Tal für den Bau des Gauforums.
  • Unweit vom Bahnhof Weimar überqueren Eisenbahnbrücken die Ettersburger Straße und die Buttelstedter Straße.
  • Im Park an der Ilm überquert eine Brücke den Schützengraben nahe seiner Mündung in die Ilm. Die hat das Monogramm CA für Carl August und die Jahreszahl 1824. Diese Brücke ist im Ilmpark die einzige, die die Ilm nicht überquert, wenn man von eher einem Steg an der Leutraquelle einmal absieht.
  • Ein Gebäude, das für die Polizei Stadtwache (Markt 14) dient[2], ist in der Kollegiengasse durch einen Brückenübergang mit dem Roten Schloss neben dem Gleichenschen Haus verbunden.
  • Südlich des Berkaer Bahnhof führt in der Mardersteigstraße ein Steg über den Lottenbach.
  • Über die Eduard-Rosenthal-Straße in Richtung Tiefurt führt eine Eisenbahnbrücke. Unweit dieser Brücke trägt eine Straße den Namen Am Viadukt. Dieser Name dürfte sich auf die Sechsbogenbrücke beziehen, die davon ebenfalls nicht weit entfernt ist.
  • Im Schlosspark von Belvedere befindet sich die sog."Große Grotte", die im Stile der Romantik als künstliche Ruine gestaltet ist und auf dem oberen Plateau bzw. dem Altan von einer über einen Bogen geführte Brücke zu erreichen ist. Im Innern der Grotte befindet sich ein Wandbrunnen. siehe: Große Grotte (Weimar)
  • Verkehrstechnisch bedeutsam ist auch der am der Eisenbahnstrecke Erfurt-Weimar gelegene Viadukt Gaberndorf
  • Die nie als solche genutzte "neue" Eisenbahnbrücke über den Dürren Bach (auch Dürrebachbrücke oder Dürrebach-Talbrücke genannt) liegt westlich der Buttelstedter Straße zwischen dem Industriegebiet Weimar-Nord und dem Verkehrskreisel Schöndorf. Die Brücke wurde 1944 im Zuge des Baus der Buchenwaldbahn errichtet, um höhere Lasten in das KZ Buchenwald transportieren zu können. Die Trasse wurde aber bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs nie verschwenkt, so dass der Zugverkehr weiter über die östlich unmittelbar daneben liegende Steinbogenbrücke der Weimar-Rastenberger Eisenbahn lief.[3]

Brücken in Weimar als künstlerisches Motiv

Einzelnachweise

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