Bundeswehrkrankenhaus

Krankenhaus, das vom Sanitätsdienst der Bundeswehr betrieben wird From Wikipedia, the free encyclopedia

Ein Bundeswehrkrankenhaus (BwKrhs, BWK) ist ein Krankenhaus, das vom Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr betrieben wird. Außer Soldaten und Angehörigen der Bundeswehrverwaltung behandelt es auch andere Zivilisten. Derzeit (seit 2008) gibt es noch Bundeswehrkrankenhäuser in Koblenz, Hamburg, Berlin, Ulm und Westerstede. Alle Bundeswehrkrankenhäuser versorgen deutsche und verbündete Soldaten, die bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr verwundet worden sind.

Standorte

Bundeswehrkrankenhaus (Deutschland)
Bundeswehrkrankenhaus (Deutschland)
Amberg
Bad Zwischenahn
Detmold
Hamburg
Gießen
Glückstadt
Hamm
Kempten (Allgäu)
Kiel
Koblenz
München
Osnabrück
Wildbad
1975
Bundeswehrkrankenhaus (Deutschland)
Bundeswehrkrankenhaus (Deutschland)
Amberg
Bad Zwischenahn
Berlin
Detmold
Gießen
Hamburg
Hamm
Kiel
Koblenz
Leipzig
München
Ulm
Osnabrück
Wildbad
1991
Bundeswehrkrankenhaus (Deutschland)
Bundeswehrkrankenhaus (Deutschland)
Koblenz
Berlin
Hamburg
Ulm
Westerstede
seit 2008

Heutige Bundeswehrkrankenhäuser

Weitere Informationen Wappen, BWK ...
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Ehemalige Lazarette und Krankenhäuser

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Wappen BWK Ort Eröffnung Auflösung
BWK Amberg Amberg 1958 2007[8]
BWK Bad Zwischenahn Bad Zwischenahn 1959

2008[7]

BWK Detmold[1] Detmold 1957
1993
BWK Gießen[1][9] Gießen 1957 1997
Marinelazarett Glückstadt → BWK Glückstadt Glückstadt 1957 1974
BWK Hamm[1] Hamm-Mitte 1957
2007[10][11]
BWK Kempten Kempten (Allgäu) 1957[12]

1980[13]

BWK Kiel Kronshagen 1961 1996
BWK Leipzig Wiederitzsch 1991[14] 2007[15]
BWK München München, Fasangarten 1967 (?)[16]

1994[17]

BWK Osnabrück[1] Osnabrück, Natruper Holz 1972 1993
BWK Wildbad Bad Wildbad 1962 1994
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Gliederung

Angegliedert sind die entsprechend nummerierten Fachärztlichen Untersuchungsstellen (FU-1, FU-3, FU-6 usw.).

Geschichte

1957 wurden die ersten Lazarette zur medizinischen Versorgung der Soldaten der gerade aufgestellten Bundeswehr eingerichtet. Sie behandelten nur Soldaten, nur in Notfällen oder auf Weisung des Bundesministers der Verteidigung auch zivile Patienten. Die Lazarette wurden nach der Bettenzahl in drei Kategorien (200/400/600) unterteilt.

1970 wurden die teilstreitkraftübergreifenden Sanitätseinrichtungen der Bundeswehr als Zentrale Sanitätsdienststellen der Bundeswehr (ZSanDBw) zusammengefasst. Zugleich wurden die Lazarette der Bundeswehr in Bundeswehrkrankenhäuser umbenannt. Ab 1970 standen die Bundeswehrkrankenhäuser auch zivilen Patienten ohne Einschränkung zur Verfügung. Besonders in Hinblick auf die Vorbereitung des Sanitätspersonals auf Auslandseinsätze oder Krisensituationen hat es sich bewährt, die Bundeswehrkrankenhäuser in den zivilen Rettungsdienst einzugliedern.

1993 wurden vier Bundeswehrkrankenhäuser geschlossen. Zur Unterstützung der Bundeswehrkrankenhäuser wurden 13 Facharztzentren gegründet.

Siehe auch

Wiktionary: Bundeswehrkrankenhaus – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

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