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Burg Heimburg

Burgruine in Blankenburg, Sachsen-Anhalt From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Burg Heimburg, auch Altenburg oder Alteburg genannt, ist die Ruine einer Höhenburg bei Heimburg im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt.

Schnelle Fakten
Burg Heimburg
Aussichtspavillon am Standort der ehem. Altenburg

Aussichtspavillon am Standort der ehem. Altenburg

Alternativname(n) Altenburg, Alteburg
Staat Deutschland
Ort Heimburg
Entstehungszeit um 1070
Burgentyp Höhenburg
Erhaltungszustand Ruine
Ständische Stellung Kaiser, Adlige, Herzog
Geographische Lage 51° 50′ N, 10° 55′ O
Höhenlage 280,9 m ü. NHN
Burg Heimburg (Sachsen-Anhalt)
Burg Heimburg (Sachsen-Anhalt)
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Infotafel Heimburg
Infotafel Heimburg 2

Geographische Lage

Die Burgruine befindet sich im nördlichen Harzvorland im Naturpark Harz/Sachsen-Anhalt auf der 280,9 m ü. NHN[1] hohen, ovalen und leicht bewaldeten Erhebung Altenburg oberhalb von Heimburg, einem nordwestlichen Ortsteil der Stadt Blankenburg. Die Erhebung ist als Nr. 84[2] in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen.

Geschichte

Die Burg wurde vermutlich um 1070 von König Heinrich IV. als Widerstand gegen die sächsischen Fürsten erbaut, doch laut dem Geschichtsschreiber Lampert von Hersfeld bereits 1073/1074 im Sachsenkrieg durch den sächsischen Pfalzgrafen Friedrich II. von Goseck zerstört.[3] Nach dem Wiederaufbau und dem Verlust einer mehrere Generationen dauernden Fehde zwischen Heimburg und Regenstein übernahmen die Grafen von Regenstein die Burg. Eine Linie dieser Grafen nannte sich danach von Regenstein-Heimburg. Im 16. Jahrhundert wurde die Burg mehrfach verpfändet und nach Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) kam es zu keinen Erneuerungen mehr, sodass die Burg vollständig verfiel und als Steinbruch für Baumaterial genutzt wurde. Nach dem Erlöschen des Geschlechts der Regensteiner 1599 fiel das Lehen an deren Lehnsherr, den Herzog von Braunschweig, zurück. 1891 bis 1894[3] fanden Ausgrabungen statt.

Anlage

Die ovale Burganlage zeigt heute noch Reste einer bis zu 10 m[3] hohen Ringmauer, Reste einiger Mauerzüge, Gräben und Wälle und des runden Bergfrieds. Die Kernburg hatte eine Grundfläche von etwa 35 mal 60 m.[3]

Einzelnachweise

Literatur

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