Burgstall Altenbrenda

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Der Burgstall Altenbrenda ist eine abgegangene spätmittelalterliche Niederungsburg in der Flur „Großer Garten“ 1000 Meter nordöstlich des heutigen Stadtteils Unterweißenbrunn der Stadt Bischofsheim in der Rhön im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld in Bayern.

Schnelle Fakten
Burgstall Altenbrenda
Alternativname(n) Burg Altenroda
Staat Deutschland
Ort Bischofsheim in der Rhön-Unterweißenbrunn
Entstehungszeit Mittelalterlich
Burgentyp Niederungsburg
Erhaltungszustand Burgstall
Geographische Lage 50° 24′ N, 10° 3′ O
Höhenlage 380 m ü. NN
Burgstall Altenbrenda (Bayern)
Burgstall Altenbrenda (Bayern)
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Geografische Lage

Der Burgstall befindet sich heute im Bereich der Kläranlage von Unterweißenbrunn, in einem Gebiet, das als Wüstung „Altenbrenda“ genannt wird.

Beschreibung

Die Burg wurde 1292 urkundlich erwähnt.[1] Seit 1400 als Lehen vergeben, ist 1415 das Hochstift Würzburg als Burgherr erwähnt,[2] als Fürstbischof Johann II. von Brunn an Hermann von Ebersberg eine Hofstatt und Behausung auf der Burg Altenbrenda zu Lehen gibt.[1] Von der Anlage ist heute durch die Überbauung nichts mehr im Gelände zu sehen. Sie ist als Teil des Bodendenkmals mit der Denkmalnummer D-6-5526-0003 registriert und beschrieben als Mittelalterliche und frühneuzeitliche Wüstung "Altenbrenda" sowie ehemalige spätmittelalterliche Burg bzw. frühneuzeitliches Schloss.[3]

Literatur

  • Björn-Uwe Abels: Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern. Band 28: Bad Kissingen, Fränkische Saale, Grabfeld, Südliche Rhön. Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1975, S. 99.
  • Björn-Uwe Abels: Die vor- und frühgeschichtlichen Geländedenkmäler Unterfrankens. (Materialhefte zur bayerischen Vorgeschichte, Reihe B, Band 6). Verlag Michael Lassleben, Kallmünz 1979, ISBN 3-7847-5306-X, S. 167.

Einzelnachweise

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