Burkhardt Prigge

deutscher Basketballtrainer From Wikipedia, the free encyclopedia

Burkhardt Prigge (* 11. Juni 1964 in Uelzen)[1] ist ein ehemaliger deutscher Basketballtrainer.

Laufbahn

Prigge wuchs in Bremerhaven auf und stieg 1982 als Spieler mit dem OSC Bremerhaven in die 2. Basketball-Bundesliga auf.[2] Er legte dann aber seinen Schwerpunkt auf die Trainertätigkeit und war vor allem im Nachwuchsbereich tätig. Zum Studium der Elektrotechnik ging Prigge nach Braunschweig[3] und wirkte zeitweilig als Trainer der Herrenmannschaft des MTV Wolfenbüttel in der 2. Bundesliga.

Er durchlief zwischen 1987 und 1991 die Ausbildung an der Trainerakademie des Deutschen Sportbundes in Köln.[4] Er war während der Junioren-WM 1987 unter Bundestrainer Bernd Röder Co-Trainer und später Assistenztrainer der deutschen A-Nationalmannschaft, so auch als diese 1993 Europameister wurde.[5] Nach dem Triumph folgte er Bundestrainer Svetislav Pešić zu Alba Berlin und war dort wie zuvor in der Nationalmannschaft dessen Assistent.[6] Prigge blieb bis 2005 im Amt und gewann in dieser Zeit mit den Berlinern 1995 den europäischen Vereinswettbewerb Korac-Cup, 1997, 1998, 1999, 2000, 2001, 2002 und 2003 die deutsche Meisterschaft sowie 1997, 1999, 2002 und 2003 den deutschen Pokalwettbewerb. Im Anschluss an die Spielzeit 2004/05 wurde sein Vertrag von Alba nicht verlängert. Während seiner Berliner Amtszeit war er teils weiterhin für den Deutschen Basketball Bund tätig: Während der Europameisterschaft 2001 gehörte er zum Trainerstab der Nationalmannschaft.[7]

Prigge zog sich nach der Trennung von dem Berliner Bundesligisten aus dem Profisport zurück, absolvierte ein Studium in den Fächern Wirtschaftsingenieurwesen sowie Projektmanagement und wurde bei der Alba Recycling GmbH[8] sowie bei einer Unternehmensberatungsfirma tätig.

Einzelnachweise

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