Lamarche begann im Alter von vier Jahren mit dem Eisschnelllauf und trat international erstmals bei den Juniorenweltmeisterschaften 2016 in Changchun in Erscheinung. Dort wurde sie Fünfte im Mini-Mehrkampf und gewann im Massenstart sowie über 1500m jeweils die Bronzemedaille. In der Saison 2016/17 nahm sie in Harbin erstmals am Eisschnelllauf-Weltcup teil, wobei sie jeweils in der B-Gruppe den 14. Platz über 1500m sowie den achten Platz über 1000m errang und holte bei den Juniorenweltmeisterschaften 2017 in Helsinki im Massenstart sowie über 1000m jeweils die Bronzemedaille. Zudem lief sie dort im Mini-Mehrkampf auf den fünften Platz. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2018 in Salt Lake City wurde sie Fünfte in den Teamwettbewerben Teamsprint und Teamverfolgung und Vierte im Mini-Mehrkampf. In den folgenden Jahren belegte sie bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2020 in Salt Lake City den 21. Platz über 1000m und bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2021 in Heerenveen den 17. Platz über 500m, den 16. Rang über 1500m sowie den 12. Platz über 1000m.
In der Saison 2022/23 kam Lamarche bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2023 in Heerenveen auf den 12. Platz über 1500m und gewann bei den Vier-Kontinente-Meisterschaften 2023 in Québec über die Distanzen 1000m und 3000m jeweils Bronze sowie in der Teamverfolgung Gold. In der Saison 2023/24 erreichte sie in Tomaszów Mazowiecki mit dem zweiten Platz in der Teamverfolgung ihre erste Podestplatzierung im Weltcup und holte in der Saison 2024/25 im Teamsprint in Calgary ihren ersten Weltcupsieg. Zudem wurde sie in der Saison 2024/25 in Tomaszów Mazowiecki Zweite im Teamsprint und gewann bei den Vier-Kontinente-Meisterschaften 2025 in Hachinohe die Goldmedaille im Teamsprint. Beim Saisonhöhepunkt, den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2025 in Hamar, belegte sie den 18. Platz über 1000m und holte im Teamsprint die Silbermedaille. Zu Beginn der Saison 2025/26 erreichte sie in Salt Lake City mit dem dritten Platz über 1000m ihre erste Podestplatzierung im Weltcupeinzel. Im weiteren Saisonverlauf kam sie zehnmal in die Top-Zehn und errang damit den neunten Platz im Weltcup über 500m und den sechsten Platz im Weltcup über 1000m. Zudem wurde sie kanadische Meisterin über 500m sowie 1000m und lief bei Teamsprints im Weltcup zweimal auf den zweiten Platz. Beim Saisonhöhepunkt, den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina, belegte sie den 17. Platz über 1500m, den siebten Rang über 500m und den fünften Platz über 1000m.