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Cafezal do Sul

Gemeinde im Bundesstaat Paraná, Brasilien From Wikipedia, the free encyclopedia

Cafezal do Sul ist ein brasilianisches Munizip im Nordwesten des Bundesstaats Paraná. Es hat 4.473 Einwohner (2022), die sich Cafezalenser nennen. Seine Fläche beträgt 335 km². Es liegt 390 Meter über dem Meeresspiegel.

Gründung1. Januar 1993Vorlage:Infobox Ort in Brasilien/Wartung
Schnelle Fakten Município de Cafezal do Sul, Gründung ...
Município de Cafezal do Sul
Cafezal do Sul
Cafezal do Sul (Brasilien)
Cafezal do Sul (Brasilien)
Cafezal do Sul
Koordinaten 23° 54′ S, 53° 31′ W
Lage des Munizips im Bundesstaat Paraná
Gründung 1. Januar 1993Vorlage:Infobox Ort in Brasilien/Wartung
Basisdaten
Staat Brasilien
Bundesstaat Paraná
Região intermediária Maringá (seit 2017)
Região imediata Umuarama (seit 2017)
Mesoregion Noroeste Paranaense (1989–2017)
Mikroregion Umuarama (1989–2017)
Höhe 390 m
Klima tropisch (Af)
Fläche 335 km²
Einwohner 4473 (Volkszählung 2022)
Dichte 13,4 Ew./km²
Gemeindecode IBGE: 4103479
Politik
Stadtpräfekt Taka (2025–2028)
HDI 0,692 (mittel) (2010)
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Etymologie

Der Name Cafezal bedeutet auf Deutsch Kaffeeplantage. Er geht auf den Namen der Siedlungsgesellschaft zurück, die das Gebiet gerodet, erschlossen und vermarktet hat.[1]

Geschichte

Besiedlung

Die Besiedlung des Gebiets begann 1952 durch die Kolonisationsgesellschaft Cafezal, die 18.000 Alqueires (432 km²) vom Staat Paraná erwarb, um sie zu besiedeln.

Die Rodung des Landes begann mit der Ankunft verschiedener Personen hauptsächlich aus dem Nordosten Brasiliens, wie Cipriano José da Silva (1952), José Felix Santana (1952), José Custódio aus Paraíba, bekannt als Zé Canção, und João Barbosa, der auch Bauunternehmer für die Kolonisationsgesellschaft Cafezal war, die die Straße baute und den Wald abholzte.

Die Ankunft der Pioniere aus dem Nordosten, die hauptsächlich vom Bundesstaat São Paulo her kamen, wo es kaum Arbeit gab, erfolgte mit dem Bus bis Umuarama. Dann ging es zu Fuß, mit Tieren oder mit dem Jeep nach Cafezal. Die Arbeiten der Companhia Melhoramentos Norte do Paraná erstreckten sich bis nach Umuarama, während Cafezal von der Colonizadora Cafezal kolonisiert wurde. Deshalb wurde der Zugang für diejenigen schwierig, die über den Norden Paranás in Umuarama ankamen.

Das erste Holzhaus, das 1953 im Stadtgebiet gebaut wurde, gehörte Manoel Ribeiro Coutinho. Die erste Schule wurde 1955 von der Siedlungsgesellschaft selbst gebaut.[2]

Erhebung zum Munizip

Cafezal do Sul wurde durch das Staatsgesetz Nr. 9345 vom 20. Juli 1990 aus Iporã ausgegliedert und in den Rang eines Munizips erhoben. Es wurde am 1. Januar 1993 als Munizip installiert.[1]

Geografie

Fläche und Lage

Cafezal do Sul liegt auf dem Terceiro Planalto Paranaense (der Dritten oder Guarapuava-Hochebene von Paraná).[3] Seine Fläche beträgt 335 km².[4] Es liegt auf einer Höhe von 390 Metern.[5]

Vegetation

Das Biom von Cafezal do Sul ist Mata Atlântica.[4]

Klima

Das Klima ist tropisch. Es werden hohe Niederschlagsmengen verzeichnet (1741 mm pro Jahr). Im Jahresdurchschnitt liegt die Temperatur bei 22,7 °C. Die Klimaklassifikation nach Köppen und Geiger lautet Af.[6]

Gewässer

Cafezal do Sul liegt im Einzugsgebiet des Rio Piquiri. Dessen rechter Nebenfluss Rio Xambrê bildet die nordwestliche Grenze des Munizips. Der Ribeirão Jangada durchfließt das Munizip nach Südwesten in Richtung Rio Piquiri.

Straßen

Cafezal do Sul ist über die PR-323 mit Iporã im Westen und Umuarama im Nordosten verbunden.

Nachbarmunizipien

Pérola Umuarama
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Perobal
Iporã Alto Piquiri

Stadtverwaltung

Bürgermeister: Taka, (2025–2028)[7]

Vizebürgermeister: Clodoaldo Takaiti Amorim (2025–2028)[8]

Demografie

Bevölkerungsentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner Stadt Land
2000 4.648 66 % 34 %
2010 4.290 78 % 22 %
2022 4.473
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Quelle: IBGE, bis 2010: Volkszählungen[9] und Volkszählung 2022

Ethnische Zusammensetzung

Weitere Informationen Gruppe *, wer sich als … ...
Gruppe * 2000 2010 wer sich als …
Weiße 68,0 % 54,1 % weiß bezeichnet
Schwarze 2,6 % 4,7 % schwarz bezeichnet
Gelbe 0,7 % 1,1 % von fernöstlicher Herkunft wie japanisch, chinesisch, koreanisch etc. bezeichnet
Braune 28,6 % 40,1 % braun oder als Mischung aus mehreren Gruppen bezeichnet
Indigene 0,0 % 0,0 % Ureinwohner oder Indio bezeichnet
ohne Angabe 0,1 % 0,0 %
Gesamt 100,0 % 100,0 %
*) Anmerkung: Das IBGE verwendet für Volkszählungen ausschließlich diese fünf Gruppen. Es verzichtet bewusst auf Erläuterungen. Die Zugehörigkeit wird vom Einwohner selbst festgelegt.[10]
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Quelle: IBGE (Stand: 1991, 2000 und 2010)[11]

Commons: Cafezal do Sul – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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