California Schemin’
Film von James McAvoy (2025)
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California Schemin’ ist eine Filmkomödie und das Regiedebüt von James McAvoy. Es handelt sich um eine Filmbiografie über das schottische Rap-Duo Silibil 'N Brains. Der Musikfilm nach wahren Begebenheiten basiert auf den Memoiren dessen Mitglied Gavin Bain mit dem Titel California Schemin‘ und feierte im September 2025 beim Toronto International Film Festival seine Premiere und soll im April 2026 in die Kinos im Vereinigten Königreich kommen. Bain wird im Film von Seamus McLean Ross gespielt, sein Kollege Billy Boyd von Samuel Bottomley.
| Film | |
| Titel | California Schemin’ |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigtes Königreich |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Länge | 101 Minuten |
| Stab | |
| Regie | James McAvoy |
| Drehbuch | Archie Thomson, Elaine Gracie |
| Produktion | Michael Mendelsohn, Simon Kay, Danny Page, Paul Aniello |
| Musik | Raffertie |
| Kamera | James Rhodes |
| Schnitt | Joe Sawyer |
| Besetzung | |
| |
Biografisches und literarische Vorlage
Silibil N’ Brains sind ein schottisches Hip-Hop-Duo bestehend aus Gavin Bain und Billy Boyd. Sie sind vor allem dafür bekannt, dass sie sich als US-amerikanische Rapper aus Kalifornien ausgaben, um so einen Plattenvertrag zu bekommen. Sie erfanden eine Hintergrundgeschichte dernach sie in einer Kleinstadt in Kalifornien aufgewachsen sind und sich bei einem Rap-Battle in San Francisco kennenlernten.[1][2]
Der Film basiert auf den Memoiren von Silibil-'N-Brains-Mitglied Gavin Bain mit dem Titel California Schemin‘ aus dem Jahr 2010. Später wurde das Buch unter dem Titel Straight Outta Scotland veröffentlicht. Es wurde bereits als Grundlage für den Dokumentarfilm The Great Hip Hop Hoax von Jeanie Finlay aus dem Jahr 2013 verwendet.[3]
Produktion
Filmstab, Besetzung und Dreharbeiten

Regie führte James McAvoy. Es handelt sich um das Regiedebüt bei einem Spielfilm des schottischen Schauspielers, der unter anderem bekannt ist für die Rolle eines jungen Mannes mit dissoziativer Identitätsstörung in dem Psychothriller Split von M. Night Shyamalan und als Professor Charles Xavier in den X-Men-Filmen.[4][5] Das Drehbuch schrieben Archie Thomson und Elaine Gracie.[6] Sie nahmen sich bei der Adaption des Buchs künstlerische Freiheiten.[7]
Séamus McLean Ross spielt Gavin Bain ("Brains"), Samuel Bottomley Billy Boyd ("Silibil") und Lucy Halliday dessen Freundin Mary.[8][6][9] McAvoy übernahm eine weitere Hauptrolle und spielt einen Produzenten, der den beiden einen Plattenvertrag gibt. James Corden spielt einen Plattenmanager und Rebekah Murrell die Talentsucherin Tessa von Neotone Records.[7][6] Weiter finden sich noch Amber Anderson und David Witts auf der Besetzungsliste.[5] Das Casting übernahm Kahleen Crawford.
Die Dreharbeiten wurden Ende Oktober 2024 begonnen und fanden unter anderem in Dundee und Glasgow statt.[10][11] Als Kameramann fungierte James Rhodes.
Filmmusik und Veröffentlichung
Die Filmmusik komponierte Benjamin Stefanski, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Raffertie, der zuletzt für Filme wie den Thriller Bull von Paul Andrew Williams und den Body-Horrorfilm The Substance von Coralie Fargeat tätig war.[5]
Die Premiere des Films war am 6. September 2025 beim Toronto International Film Festival.[12] Anfang Oktober 2025 wurde er beim Zurich Film Festival als Abschlussfilm und im weiteren Verlauf des Monats beim Rome Film Fest gezeigt.[13][14] Der Kinostart im Vereinigten Königreich und in Irland ist am 10. April 2026 geplant.[15] Ebenfalls im April 2026 wird er beim Miami Film Festival gezeigt.[16]
Rezeption
Kritiken
Von den bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken sind 96 Prozent positiv.[17] Bei Metacritic erhielt der Film einen Metascore von 66 von 100 möglichen Punkten.[18]
Abe Friedtanzer schreibt in seiner Kritik für awardsbuzz.com, James McAvoy gebe mit diesem Film ein wirklich unterhaltsames Regiedebüt. Er, der sich selbst in einer kleinen tyrannischen Rolle besetzte, überlasse es jüngeren Talenten, die Geschichte ganz allein zu tragen. Die Szenen mit den Schauspielern seien energiegeladen und aufregend, und das Drehbuch von Elaine Gracie und Archie Thomson sei gespickt mit großartigem Humor. Der Film fühle sich an wie ein Musik-Biopic, habe aber einen deutlich komödiantischen und schottischen Touch, angetrieben von liebenswerten und hochwertigen Darbietungen, witzigen Dialogen und einem umwerfenden Soundtrack.[9]
Auszeichnungen
Rome Film Fest 2025
- Special Mention beim Poste Italiane Best Debut Feature Award (Samuel Bottomley und Séamus McLean Ross)[19]
Literatur
- Gavin Bain: California Schemin. 2010.
- Gavin Bain: Straight Outta Scotland.
Weblinks
- California Schemin’ bei IMDb
- California Schemin’ bei IMDb
- California Schemin’ im Programm des Toronto International Film Festivals (englisch)