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Carlo Agostino Fabroni

italienischer Kardinal From Wikipedia, the free encyclopedia

Carlo Agostino Fabroni (* 28. August 1651 in Pistoia; † 19. September 1727 in Rom) war ein italienischer römisch-katholischer Kardinal.[1]

Posthumer Porträtstich von Jakob Frey nach einem Gemälde von Benedetto Luti
Kardinalswappen

Leben

Er wurde in eine wohlhabende Familie des Adels seiner Heimatstadt geboren. Die Kardinäle Giacomo Rospigliosi und Felice Rospigliosi werden seine Cousins genannt. Seine Studien der Theologie und der Kirchengeschichte am von den Jesuiten geleiteten Collegium Romanum führten ihn dazu, diesem Orden beizutreten. Er wurde ein enger Berater und Sekretär der Congregatio de Propaganda Fide unter Papst Innozenz XII. Aus dieser Stellung heraus verfasste er gemeinsam mit Gregorio Selleri eine Verurteilung des Jansenismus und der Schriften von Pasquier Quesnel.

Er wurde am 17. Mai 1706 von Papst Clemens XI. zum Kardinal erhoben und am 25. Juni desselben Jahres als Kardinalpriester von Sant’Agostino in Campo Marzio installiert. Von Januar 1715 bis Januar 1716 war er Kämmerer des Heiligen Kardinalskollegiums. Er nahm am Konklave 1721 (gewählt: Innozenz XIII.) und am Konklave 1724 (gewählt: Benedikt XIII.) teil.

Er war das Haupt der konservativen Fraktion der Zelanti.[2] Vor seinem Tod ließ er die Biblioteca Fabroniana in Pistoia errichten, um seine Schenkung von 8.000 Bänden unterzubringen.[3][4]

Er verstarb an einer Darmverschlingung und wurde in seiner Titelkirche aufgebahrt und beigesetzt.

Commons: Carlo Agostino Fabroni – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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