Carolin Behrmann

deutsche Kunsthistorikerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Carolin Behrmann (* 1975) ist eine deutsche Kunsthistorikerin. Sie lehrt aktuell als Professorin für Allgemeine Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum.[1]

Leben

Nach dem Studium in Tübingen, Bologna und Berlin war sie von 2001 bis 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunst- und Bildgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2011 wurde sie dort an der Philosophischen Fakultät im Fach Kunstgeschichte promoviert. Nach Forschungsaufenthalten u. a. in Rom, Paris, Los Angeles und Florenz leitete sie von 2014 bis 2019 die Minerva-Forschergruppe „Nomos der Bilder. Manifestation und Ikonologie des Rechts“ am Kunsthistorischen Institut in Florenz, Max-Planck-Institut.[2] Sie war Gastwissenschaftlerin an der Italian Academy for Advanced Studies an der Columbia University in New York (2019–2020) sowie am Käte-Hamburger-Kolleg "Recht als Kultur" an der Universität Bonn (2020–2021).[3][4] In 2021 erhielt sie den Ruf auf die W3-Professur für Allgemeine Kunstgeschichte am Kunstgeschichtlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum.[1]

Schriften (Auswahl)

  • Grab, Kult, Memoria. Studien zur gesellschaftlichen Funktion von Erinnerung. Horst Bredekamp zum 60. Geburtstag am 29. April 2007. Hrsg. mit Arne Karsten und Philipp Zitzlsperger. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2007, ISBN 978-3-412-21506-4.
  • Autopsia: Blut- und Augenzeugen. Hrsg. mit Elisabeth Priedl. Brill/Fink, Leiden 2013, ISBN 978-3-8467-5493-1.
  • Images of Shame. Infamy, Defamation and the Ethics of oeconomia. Hrsg. Carolin Behrmann. De Gruyter, Berlin 2016, ISBN 978-3-11031227-0.
  • Tyrann und Märtyrer. Bild und Ideengeschichte des Rechts um 1600. De Gruyter, Berlin 2015, ISBN 978-3-11-036350-0.

Einzelnachweise

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