Caroline Lusin

deutsche Anglistin und slawistische Philologin From Wikipedia, the free encyclopedia

Caroline Lusin (* 1977) ist eine deutsche Anglistin.

Caroline Lusin (2017)

Leben und Forschung

Caroline Lusin ist die Tochter von Architekt und Autor Jörg Lusin (* 1946).[1] Sie studierte Anglistik und Slavistik an den Universitäten Heidelberg und St. Petersburg. 2007 promovierte Lusin an der Universität Heidelberg zu Virginia Woolf und Anton P. Čechov.[2] Anschließend arbeitete sie an ihrer Habilitation zu anglo-indischen Selbstzeugnissen unter anderem auch in London und Cambridge.[3] Sie habilitierte sich schließlich 2013 in Heidelberg.[4] Seit 2015 ist Caroline Lusin Professorin für Anglistische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Mannheim.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind britischer und irischer Roman im 21. Jahrhundert, das zeitgenössische Drama, aktuelle britische Filmserien, Literatur des Britischen Empire und der russisch-britische Literaturkontakt seit dem frühen 20. Jahrhundert.

Schriften (Auswahl)

  • Virginia Woolf und Anton P. Čechov. Die Semantisierung von Raum und Zeit. Trier 2007, ISBN 978-3-88476-974-4.
  • als Herausgeberin: Empathie, Sympathie und Narration. Strategien der Rezeptionslenkung in Prosa, Drama und Film. Heidelberg 2014, ISBN 3-8253-6394-5.
  • Imperial selves. Negotiating collectivity in Anglo-Indian life-writing. Trier 2018, ISBN 3-86821-759-2.
  • als Herausgeberin mit Ralf Haekel: Community, seriality and the state of the nation: British and Irish television series in the 21st century. Tübingen 2019, ISBN 3-8233-8249-7.

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI