Caroline Mesquita
französische Bildhauerin
From Wikipedia, the free encyclopedia
Caroline Mesquita (* 1989 in Brest) ist eine französische Bildhauerin und Videokünstlerin, die in Paris lebt. Sie verwendet Metall und andere Werkstoffe, um Skulpturen zu schaffen, die sie anschließend in Stop-Motion-Videos inszeniert.
Leben
Sie zog im Alter von 18 Jahren nach Rennes, um dort die Kunsthochschule zu besuchen (2007–2010). Anschließend studierte sie an der Beaux-Arts de Paris, wo sie 2013 ihren Abschluss machte. Anschließend setzte sie ihr Studium in Los Angeles an der Mountain School of Arts fort (2014). Sie verwendet hauptsächlich Metall, aber auch Messing, Papier, Karton und Stein, um Skulpturen zu schaffen. In inszenierten Stop-Motion-Videos bewegt sich das Metall der Skulpturen, während die Menschen unbeweglich dargestellt werden.[1][2]
Als Preisträgerin des Prix Joseph Ebstein 2014 präsentierte sie ihre erste Ausstellung mit dem Titel Tube im Kunstraum 1m3 in Lausanne.[3] Anschließend stellte sie ihre Arbeiten in zahlreichen internationalen Institutionen wie dem Centre Georges-Pompidou, dem MUCEM in Marseille, der Villa Medici (Rom) oder dem Blaffer Art Museum in Houston aus.[4] Im Sommer 2024 präsentierte sie in der HAB Galerie in Nantes 40 Werke, die Katzen, Vögel und Figuren aus Messing darstellen.[5]
Sie schafft Skulpturen, die menschlichen Körpern, Tieren oder Maschinen ähneln. Sie bearbeitet die verschiedenen Materialien von Hand. Ihre Arbeit basiert auf Kontrasten und Gegensätzen: hart und weich, kalt und warm, ernst und lustig. Ihre Inspirationen stammen sowohl aus der modernen Kunst als auch aus Science-Fiction und Filmen.[6][7]
Einzelausstellungen
- Les Bains-Douches, Alençon, 2014[8]
- Camping, Union Pacific, London, 2015[9]
- The Machine Room, Parcours Art Basel, Historisches Museum Basel, 2018[10]
- La Casa dell'Eremita sul Naviglio, Fondation Arnaldo Pomodoro, Mailand, 2019[11]
- In Vivo, Pivô, São Paulo, Koproduction Fondation d'entreprise Pernod Ricard, 2020[12]
- Le Festin, Passerelle, Brest, 2020–2021[13][14]
- Noctambules, Blaffer Art Museum, Houston, Etats-Unis, 2021[15]
- Art Club #37 , Villa Medici, Rom, 2023[16]
- The Ballad, Bourse du Travail, Valence, 2023[17]
- CuCO & CO, HAB Galerie, Nantes, 2024[18]
Preise und Auszeichnungen
- 2013: Joseph-Ebstein-Preis für Skulptur und Installation[19]
- 2017: Prix Fondation d’entreprise Ricard[20]