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Central European Exchange Program for University Studies

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Das Central European Exchange Program for University Studies (CEEPUS) ist ein multilaterales und interuniversitäres Austauschprogramm zwischen Ländern in Mittel-, Osteuropa und Südosteuropa. Das Förderprogramm unterstützt die akademische Mobilität und grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in diesem Hochschulraum.

Entwicklung

Das internationale Abkommen CEEPUS wurde 1993 auf Initiative von Österreich gegründet.[1] Das multilaterale Abkommen ist am 1. Januar 1995 in Kraft getreten. Das ursprüngliche von sechs Gründungsmitglieder unterzeichnete Abkommen trat offiziell am 1. Januar 1995 in Kraft. Seit damals wurde das Abkommen mehrmals verlängert, aktuell gilt der CEEPUS IV Vertrag (CEEPUS IV Agreement), den 15 Mitgliedsländer unterzeichnet haben und der das Programm bis 2032 verlängert hat.

CEEPUS fördert den Austausch von Studierenden, Lehrenden und Angestellten von durch die von den Mitgliedsländer offiziell anerkannten Hochschuleinrichtungen und Universitäten. Der Austausch wird dabei vorwiegend im Rahmen von themenbasierten Netzwerken organisiert. Jedes Land finanziert dabei die incoming-Mobilitäten direkt.

Seit 1995 wurden mehr als 100.000 Stipendiatinnen und Stipendiaten in Mittel-, Ost- und Südosteuropa gefördert.[2]

CEEPUS steht prinzipiell jedem Staat aus der erweiterten Region zum Beitritt offen.[3]

Struktur

Das oberste Entscheidungsgremium in CEEPUS ist das Gemeinsame Ministerkomitee (Joint Committee of Ministers), das alle zwei Jahre zusammentritt. Der Vorsitz wechselt dabei alle zwei Jahre und wird von den Ministern mehrheitlich gewählt. Das Komitee ist für alle Maßnahmen und Entscheidungen zur Umsetzung des Übereinkommens verantwortlich und verabschiedet alle zwei Jahre ein Arbeitsprogramm, das die Zusammenarbeit im Rahmen von CEEPUS IV regelt. Weiters beschließt das Ministerkomitee eine Geschäftsordnung (Rules of Procedure) und setzt aktuell zwei Arbeitsgruppe zur Umsetzung des Programms ein.

Eine Arbeitsgruppe ist das Senior Officials´Meeting (SOM), das jedes Jahr stattfindet. Die Arbeitsgruppe ist für die inhaltliche Umsetzung des Programms und der Vorgaben des Ministerkomitees zuständig.

Eine zweite Arbeitsgruppe ist die International Commission, die sich in der Regel zweimal im Jahr trifft. Die Arbeitsgruppe setzt sich aus den nationalen CEEPUS Administratoren und Nationalen CEEPUZS-Experten zusammen. Hauptaufgabe ist die Diskussion und Koordination administrativen Abläufe und die Organisation des Auswahlverfahrens der jährlichen CEEPUS Netzwerkantragsrunden.

Für die Gesamtkoordination des Programmes und für die Umsetzung der Beschlüsse des Ministerkomitees und der Arbeitsgruppen ist das CEEPUS Generalsekretariat (Central CEEPUS Office) mit Sitz in Wien zuständig. Das Generalsekretariat wird von Michael Schedl geleitet. Die finanziellen Mittel für die Arbeiten zur Erfüllung der Aufgaben des Generalsekretariates werden von Österreich bereitgestellt.[4]

In jedem Mitgliedstaat gibt es ein Nationales CEEPUS-Büro (National CEEPUS Office – NCO), das für die administrativen Abläufe wie Stipendienauszahlungen zuständig ist. Das NCO ist auch Anlaufstelle für erste Fragen und bei Problemen. In Österreich ist das Nationale CEEPUS-Büro bei der OeAD-GmbH – Agentur für Bildung und Internationalisierung angesiedelt.[5]

Mitgliedstaaten

Die sechs Gründungsstaaten von CEEPUS waren Bulgarien, Polen, Slowakei, Slowenien, Ungarn und Österreich. Weitere aktuelle Mitglieder sind Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Nordmazedonien, die Republik Moldau, Montenegro, Rumänien, Serbien und die Tschechische Republik.

Die kosovarischen Universitäten Pristina, Prizren, Peja et al. können eingeschränkt am Programm teilnehmen. Weiters steht CEEPUS auch mit Einschränkungen Studierenden und Lehrerenden von ukrainischen Hochschulen offen.

Siehe auch

Einzelnachweise

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