Charlene Attard

maltesische Sprinterin From Wikipedia, the free encyclopedia

Charlene Maria Attard (* 31. Januar 1987 in Pietà) ist eine ehemalige maltesische Leichtathletin, die sich auf den Sprint spezialisiert hat.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Charlene Attard
Voller Name Charlene Maria Attard
Nation Malta Malta
Geburtstag 31. Januar 1987 (39 Jahre)
Geburtsort Pietà, Malta
Größe 167 cm
Gewicht 60 kg
Beruf Sportfunktionärin
Karriere
Disziplin Sprint
Verein Pembroke Athleta
Status zurückgetreten
Karriereende 2015
Medaillenspiegel
GSSE 2 × Goldmedaille 5 × Silbermedaille 3 × Bronzemedaille
Logo der Spiele der kleinen Staaten von Europa
 Spiele der kleinen Staaten von Europa
Silber Marsa 2003 4 × 400 m
Silber Andorra 2005 4 × 100 m
Silber Andorra 2005 4 × 400 m
Bronze Andorra 2005 200 m
Silber Monaco 2007 100 m
Silber Monaco 2007 4 × 100 m
Bronze Monaco 2007 200 m
Bronze Monaco 2007 4 × 400 m
Gold Schaan 2011 4 × 100 m
Gold Schaan 2011 4 × 400 m
letzte Änderung: 10. Dezember 2025
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Sportliche Laufbahn

Erste Erfahrungen bei internationalen Meisterschaften sammelte Charlene Attard im Jahr 2003, als sie bei den Spielen der kleinen Staaten von Europa (GSSE) in Marsa in 57,66 s den vierten Platz im 400-Meter-Lauf belegte und mit der maltesischen 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:45,69 min die Silbermedaille hinter dem zyprischen Team. Anschließend kam sie beim Europäischen Olympischen Jugendfestival (EYOF) in Paris mit 58,52 s nicht über die Vorrunde hinaus. 2005 gewann sie bei den GSSE in Andorra la Vella in 25,14 s die Bronzemedaille im 200-Meter-Lauf hinter den Zyprerinnen Eleni Artymata und Marilia Grigoriou und belegte über 100 Meter in 12,27 s den fünften Platz. Zudem gewann sie in der 4-mal-100- und 4-mal-400-Meter-Staffel jeweils die Silbermedaille. Daraufhin kam sie bei den Junioreneuropameisterschaften in Kaunas mit 25,41 s nicht über den Vorlauf hinaus. Im Jahr schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Moskau mit 7,89 s in der Vorrunde im 60-Meter-Lauf aus. Im August schied sie dann bei den Juniorenweltmeisterschaften in Peking mit 25,41 s im Vorlauf über 200 Meter aus. 2007 schied sie bei den Halleneuropameisterschaften in Birmingham mit 7,82 s in der Vorrunde über 60 Meter aus und anschließend gewann sie bei den GSSE in Monaco in 11,97 s die Silbermedaille im 100-Meter-Lauf hinter der Zyprerin Eleni Artymata und sicherte sich über 200 Meter in 24,54 s die Bronzemedaille hinter Artymata und Alissa Kallinikou. Zudem gewann sie in den Staffelbewerben eine Silber- und eine Bronzemedaille. Daraufhin schied sie bei den U23-Europameisterschaften in Debrecen mit 12,21 s und 24,76 s in der ersten Runde über 100 und 200 Meter aus und kam dann bei den Weltmeisterschaften in Osaka mit 12,06 s nicht über den Vorlauf über 100 Meter hinaus. Im Jahr darauf nahm sie an den Olympischen Sommerspielen in Peking teil und schied dort mit 12,20 s in der ersten Runde über 100 Meter aus. 2011 schied sie bei den GSSE in Schaan mit 12,34 s im Vorlauf über 100 Meter aus und siegte in 46,30 s und in 3:49,95 min in der 4-mal-100- und in der 4-mal-400-Meter-Staffel. Anschließend trat sie bei der 3. Liga der Team-Europameisterschaft in Reykjavík an. 2013 trat sie bei der 3. Liga der Team-Europameisterschaft in Banská Bystrica an und 2015 wurde sie bei der 3. Liga der Team-Europameisterschaft im Rahmen der Europaspielen in Baku in 3:47,93 min Erste im B-Lauf über 4-mal 400 Meter. Daraufhin beendete sie ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 28 Jahren.

Seit 2021 ist sie als Director of Sport beim Malta Olympic Committee tätig.[1]

Persönliche Bestleistungen

  • 100 Meter: 11,97 s (+0,6 m/s), 5. Juni 2007 in Monaco
    • 60 Meter (Halle): 7,77 s, 26. Februar 2006 in Moskau
  • 200 Meter: 24,54 s (+1,3 m/s), 9. Juni 2007 in Monaco

Einzelnachweise

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