Wikiwand AI

Charlotte Kramer

österreichisch-deutsche Verlegerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Charlotte Kramer (* 1973 in Graz) ist eine österreichisch-deutsche Verlegerin. Sie ist Inhaberin des auf Faksimile-Editionen mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Handschriften spezialisierten Verlags Müller & Schindler und führt seit 2017 zusätzlich den Faksimile Verlag.[2][3]

Dieser Artikel wurde zur Löschung vorgeschlagen.

Falls du Autor des Artikels bist, lies dir bitte durch, was ein Löschantrag bedeutet, und entferne diesen Hinweis nicht.

Zur Löschdiskussion
Begründung: Relevanz wird nicht ausreichend nachgewiesen. Keine unabhängigen Belege für nachhaltige überregionale Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Ihr Verlag ist natürlich relevant und hat zu Recht schon einen Artikel. Man könnte einige Details zu Fr. Kramer dort unterbringen. Die Relevanz des Verlags färbt jedoch nicht auf die Verlegerin ab. Die "Teilnahme an Kongressen in Samarkand" ist unerheblich, usw. Die Ausführungen zur Tätigkeit des Verlags sind in diesem Artikel fehl am Platz (Ich habe davon abgesehen, sie zu entfernen, da der Artikel ohnehin keinen Bestand haben wird.) Hier ist Export ins ÖsterreichWiki ausnahmsweise einmal sinnvoll. -- WMS.Nemo (Diskussion) 09:40, 4. Aug. 2026 (CEST)

Dieser Artikel wurde zum Export in das ÖsterreichWiki angemeldet. --K@rl du findest mich auch im Ö..wiki 12:46, 4. Aug. 2026 (CEST)
Verlagsleiterin Charlotte Kramer überreicht Papst Franziskus eine Bibelausgabe bei einer Audienz im Jahr 2016
Charlotte Kramer überreicht Papst Franziskus eine Bibelausgabe bei einer Audienz im Jahr 2016[1]

Leben und Wirken

Kramer ist die Tochter des Verlegers Manfred Kramer (1945–2020), der den Faksimile Verlag in Luzern leitete.[4] Sie studierte an der Universität Graz Geschichte und Kulturmanagement; nach eigenen Angaben führten Forschungsaufenthalte sie unter anderem nach Salamanca und Paris.[5]

Um 2001 trat Kramer in den damals in Stuttgart ansässigen Verlag Müller & Schindler ein und übernahm 2002 das 1965 gegründete Unternehmen. Sie verlegte den Sitz nach Simbach am Inn in Bayern. Als Verlegerin verantwortet sie die Auswahl der Editionen, die Einholung der Reproduktionsrechte bei den besitzenden Institutionen sowie die Beauftragung der wissenschaftlichen Kommentarbände. Der Verlag produziert in limitierter Auflage originalgetreue Reproduktionen bedeutender Handschriften, unter anderem in Zusammenarbeit mit renommierten Bibliotheken und Sammlungen.[6][7]

Übergabe der Leonardo da Vinci Notizbücher durch Charlotte Kramer an die französische Kulturministerin Rima Abdul Malak in der französischen Botschaft in Berlin.
Charlotte Kramer mit der französischen Kulturministerin Rima Abdul Malak

2016 übernahm Kramer die in Simbach am Inn ansässige Buchhandlung Anton Pfeiler.[8] Im September 2017 ließ sie den Faksimile Verlag wieder aufleben, dessen Geschäft zuvor von einem Tochterunternehmen der Bertelsmann-Gruppe weitergeführt und 2014 eingestellt worden war.[9][10] 2023 gründete sie den Kulturalis Verlag in London.[11] 2024 führte Kramer den Verlag Müller & Schindler und den Faksimile Verlag unter der neu gegründeten Dachmarke Universal Art Group zusammen.[12][13]

Kramers verlegerische Arbeit ist auf die originalgetreue Reproduktion von Handschriften und Zeichnungen ausgerichtet. Zu den von ihren Verlagen betreuten Editionen zählen die Notizbücher Leonardo da Vincis sowie Faksimiles islamischer und zentralasiatischer Handschriften, darunter den Katta-Langar-Koran und al-Sufis Book of the Fixed Stars.[14][15] Kramer wirkte an Projekten zum kulturellen Erbe Usbekistans mit.[16][17]

Publikationen

  • Charlotte Kramer: Mil años de arte miniado. Una retrospectiva milenaria. Ars Millenii, Madrid 2000, ISBN 978-84-93021-16-0 (spanisch).[18]

Sonstiges

Kramer gehört dem Leitungsgremium der World Society for the Study, Preservation and Popularization of the Cultural Legacy of Uzbekistan an.[19][20] Zu den von ihren Verlagen mitverantworteten Projekten zählt eine Neuausgabe der Très Riches Heures in Kooperation mit dem italienischen Partner Panini Cultura.[21][22]

Einzelnachweise

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks