Chortí

indigenes Volk in Guatemala, Honduras und El Salvador From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Chortí oder Ch’orti’ sind ein indigenes Volk in Guatemala, Honduras und El Salvador.

Sie gelten als Nachkommen der Kultur von Copán, aus deren Sprache – identifizierbar aus den Inschriften – die Chortí-Sprache abgeleitet werden kann.

Bei den jüngsten Volkszählungen bezeichneten sich 2002 in Guatemala 46.833 (0,4 %),[1] in Honduras 4,200 Menschen als Chortí. Gleichzeitig gaben aber in Guatemala nur 11.734 Personen (0,1 %) Ch’orti’ als Muttersprache an.[2] Für Honduras wurden 1997 ganze zehn verbliebene Sprecher der Chortí-Sprache angegeben.[3] In El Salvador wagte es nach dem Genozid an den Indigenen 1932 kaum jemand, sich als Indigener zu bekennen. Die Chortí-Sprache ist dort ausgestorben.

Einzelnachweise

Literatur

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