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Christel Blume-Benzler

deutsche Malerin und Lithografin From Wikipedia, the free encyclopedia

Christel Blume-Benzler (* 26. November 1925 in Leipzig; † 1. August 2021[1]) war eine deutsche Malerin und Grafikerin.

Leben und Werk

Grabstätte Ehepaar Blume auf dem Evangelischen Friedhof Leipzig-Connewitz.

Christel Blume-Benzler studierte von 1947 bis 1952 bei Walter Arnold, Max Schwimmer und Kurt Masslow an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Von 1953 bis 1955 hatte sie dort eine Aspirantur und von 1974 bis 1985 übte sie eine Lehrtätigkeit an der Abendakademie der Schule aus. Danach machte sie sich in Leipzig als Malerin und Grafikerin selbstständig.

Christel Blume-Benzler hatte eine bedeutende Anzahl von Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen. Von 1958 bis 1978 war sie auf allen fünf Deutschen Kunstausstellungen bzw. Kunstausstellungen der DDR in Dresden vertreten.

Sie war von 1952 bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR und wirkte 1991 maßgebend an der Gründung der GEDOK-Gruppe Leipzig/Sachsen e.V. mit, deren Vorsitz sie bis 1994 innehatte.

Künstlerisch betätigte sie sich vor allem als Grafikerin.

Christel Blume-Benzler war verheiratet mit dem Maler und Grafiker Harry Blume. Beide wurden auf dem Evangelischen Friedhof Leipzig-Connewitz beigesetzt.

Ehrungen (Auswahl)

Rezeption

„Ihre figürlichen Darstellungen und abstrakte Kompositionen stehen in einem spannungsvollen Dialog, der geprägt ist von einer intensiven Dynamik des Linien- und Farbenspiels.“[2]

Werke in Museen und öffentlichen Sammlungen

Werkbeispiele

Tafelbilder

  • Ballspielendes Mädchen (1967, Tempera, 91,5 × 61 cm; Museum der bildenden Künste Leipzig)
  • Landweg (1975, Tempera, 24,5 × 30 cm; Museum der bildenden Künste Leipzig)

Druckgrafik

  • Im Westen nichts neues (1952, Folge von Kaltnadelradierungen)[4]
  • Möwen (1977, Lithografie; auf der VIII. Deutschen Kunstausstellung)[5]
  • Kind mit Katze (1966, Kaltnadelradierung; auf der VI. Deutschen Kunstausstellung)[6]
  • Ein Badetag (1981, Radierung)

Einzelausstellungen (unvollständig)

  • 1975 Leipzig, Galerie Kunst der Zeit
  • 1985 Leipzig, Galerie Wort und Werk
  • 2011 Markkleeberg, Westphalsches Haus („Warum in die Ferne schweifen?“)

Literatur

Einzelnachweise

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