Christian Dietrich Ferdinand von Karstedt
preußischer Landrat
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Christian Dietrich Ferdinand von Karstedt (geb. 14. Juni 1751; gest. 12. September 1793) war ein preußischer Landrat.
Herkunft
Christian Dietrich Ferdinand von Karstedt war Angehöriger des altmärkischen Adelsgeschlechts Karstedt. Er war das achte von elf Kindern des Christian Ernst von Karstedt (1706–1757), Erbherr auf Kaltenhof und Klockow, preußischer Leutnant und Landrat der Prignitz, und dessen Ehefrau (⚭ 1739) Sophia Henriette (1715–1769), geb. Sebald. Sein älterer Bruder Wilhelm Albrecht von Karstedt (1750–1809), war ebenfalls preußischer Landrat der Prignitz, sowie Stiftshauptmann zum Heiligengrabe.
Leben
Christian Dietrich Ferdinand von Karstedt besuchte seit 1764 das Pädagogium der Franckeschen Stiftungen in Halle.[1] Ab März 1773 war er als Referendar bei der Kriegs- und Domänenkammer zu Magdeburg tätig. Am 5. Juni 1775 legte er mit Erfolg das große Examen ab. Am 26. August 1777 bewarb er sich als Kammerassessor um den freigewordenen Landratsposten des im Juli 1777 verstorbenen Heinrich Adam Erdmann von Rohr. Nachdem er von Kreisständen zum neuen Landrat der Prignitz gewählt worden war, erfolgte die Bestallung noch 1777 oder 1778. Er erkrankte wenig Jahre später so stark, das er sich 1783 von seinem Amt als Landrat verabschieden ließ. Ihm im Amt als Landrat der Prignitz folgte Jacob Ernst von Rohr (1746–1798).
Persönliches
Christian Dietrich Ferdinand von Karstedt war Herr auf Kaltenhof und Klein Linde, 1793 ist er an der Schwindsucht gestorben.
Literatur
- Rolf Straubel: Biographisches Handbuch der preußischen Verwaltungs- und Justizbeamten 1740–1806/15 (= Historische Kommission zu Berlin [Hrsg.]: Einzelveröffentlichungen. Band 85). K. G. Saur Verlag, München 2009, ISBN 978-3-598-23229-9, S. 475 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- Jahrbuch des deutschen Adels, Band 2, Berlin 1898, Verlag von W. C. Bruer S. 228 f.
- Deutsche Adelsgenossenschaft (Hrsg.): Jahrbuch des Deutschen Adels, Band 2, Verlag von W. T. Bruer, Berlin, 1898. S. 228 f.