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Christian Hecht (Politiker)

deutscher Politiker (AfD) From Wikipedia, the free encyclopedia

Christian Hecht (* 1971 in Halberstadt) ist ein deutscher Politiker (AfD). Er ist seit 2021 Abgeordneter im Landtag von Sachsen-Anhalt.

Leben

Nach dem Abitur an der Erweiterten Oberschule „Bertolt Brecht“ in Halberstadt im Jahr 1989 studierte er Rechtswissenschaften. Im Jahr 1995 legte er in Göttingen die erste Staatsprüfung ab, 1997 folgte in Leipzig die zweite Staatsprüfung. Seit 1998 ist er als Rechtsanwalt tätig.

Hecht ist verheiratet und Vater eines Kindes.

Politik

Christian Hecht trat 2016 der AfD bei.

Seit 2019 hat er ein Mandat im Stadtrat Halberstadt inne und ist dort Vorsitzender der AfD-Fraktion. Ebenfalls seit 2019 ist er Mitglied des Kreistages Harz und auch dort Vorsitzender der AfD-Fraktion.

Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2021 kandidierte er für das Direktmandat im Landtagswahlkreis Halberstadt und auf Platz 15 der Landesliste der AfD. Er verpasste das Direktmandat bei 21,3 % der Erststimmen, zog jedoch über die Landesliste in den Landtag ein. Dort ist er Vorsitzender des Ausschusses für Recht, Verfassung und Verbraucherschutz sowie Mitglied des Ausschusses für Bildung und des Wahlprüfungsausschusses.

Im Mai 2025 äußerte Hecht in einer Bewerbungsrede um einen Platz auf der AfD-Landesliste zur Landtagswahl 2026: „Denn das Deutschland des Jahres 2025 ist wie ein mit den Schätzen deutscher Tugenden beladener Zug der auf einen Abgrund zurast. Und während die rote Hexe der Berliner Regierungskoalition eifrig damit beschäftigt ist, die Geschwindigkeit immer weiter zu erhöhen, tanzt vorne auf der Lokomotive ein größenwahnsinniger Kriegstreiber im Blackrock-Kostüm Deutschlands letzten Tanz.“[1]

Im Zuge der Aufdeckung der Vetternwirtschaftsaffäre der AfD Anfang 2026 wurde bekannt, dass die Ehefrau von Hecht ebenso wie zwei weitere Ehefrauen von AfD-Politikern im Bundestagsbüro von Hans-Thomas Tillschneider arbeitete.[2]

Einzelnachweise

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