Christian Karpfinger

deutscher Mathematiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Christian Karpfinger (* 27. Juli 1968 in Straubing)[1] ist ein deutscher Mathematiker.

Christian Karpfinger (2014)

Leben

Nach dem Abitur 1992 studierte Karpfinger von 1992 bis 1998 an der Technischen Universität München Mathematik und Physik. Von 1999 bis 2002 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Heinz Wähling an der Technischen Universität München, wo er 2002 mit der Dissertation Über bewertete Dicksonsche Fastkörper promoviert wurde.[2]

2007 habilitierte er sich für das Fach Mathematik mit der Habilitationsschrift Linksangeordnete Fastkörper. In den Jahren 2002 und 2005 war Karpfinger Gastprofessor an der Staatlichen Universität Tomsk. Seine Forschungsgebiete sind angeordnete, bewertete und topologische Körper, Schiefkörper und Fastkörper.

Als Privatdozent und außerplanmäßiger Professor an der Technischen Universität München unterrichtet Karpfinger Algebra, Zahlentheorie, Kryptologie und Ingenieurmathematik. Er ist Verfasser oder Mitverfasser von Lehrbüchern zu diesen Themen.

Karpfinger lebt mit seiner Frau und zwei Kindern im Münchner Stadtteil Schwabing.[3]

Lehrbücher

Romane

Schriften

  • Mit Heinz Wähling: Äquivalenz und Isomorphie bei Bewertungsfortsetzungen auf einfach-transzendente Erweiterungen. In: Mathematische Zeitschrift. Band 238, 2001, S. 461–481.
  • On couplings on a simple transcendental extension. In: Results in Mathematics. Band 44, 2003, S. 289–311.
  • Zur Konstruktion bewerteter Dicksonscher Fastkörper. In: Abhandlungen aus dem Mathematischen Seminar der Universität Hamburg. Band 75, 2005, S. 137–161.
  • Mit Heinz Wähling: Eine Methode zur Konstruktion linksangeordneter Dicksonscher Fastkörper. In: Results in Mathematics. Band 57, 2010, S. 287–312.
  • Präordnungen, Linksanordnungen und Bewertungen auf Fastkörpern. In: Results in Mathematics. Band 59, 2011, S. 279–300.
  • Mit Henning Koehler, Heinz Wähling: Extending Automorphisms and Derivations onto Ore-Extensions. In: Results in Mathematics. Band 68, 2015, S. 395–413.

TV-Auftritte

Einzelnachweise

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