Christian Kennert

deutscher Historiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Christian Kennert (* 1957 in Berlin) ist ein deutscher Historiker, ehemaliger Regierungsangestellter und Sammler afrikanischer Kunst. Er gilt international als Fachmann für Paul Achatius Pfizer.[1]

Leben

Ausbildung

Kennert studierte von 1977 bis 1983 Geschichte und Sozialkunde an der Freien Universität Berlin sowie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 1980–1985 war er Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung. 1985 wurde er an der Freien Universität Berlin zum Dr. phil. promoviert mit einer Arbeit zum deutschen Frühliberalismus.[2][3][4]

Karriere

Kennert war über mehrere Jahrzehnte in verschiedenen politischen und administrativen Funktionen in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg tätig, u. a. als Pressesprecher, Referatsleiter in der Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund, und ab 2017 Mitarbeiter im Referat für Inneres, Stadt- und Landentwicklung, Umwelt und Landwirtschaft in der Staatskanzlei Brandenburg.[5][6][7]

Sammlung afrikanischer Kunst

Christian Kennert sammelt seit Jahrzehnten traditionelle afrikanische Kunst. Ein Schwerpunkt liegt auf alten Holzgefäßen, über die er mehrfach publiziert hat. Ein Großteil dieser Sammlung wurde in der Ausstellung „Vom Holz zur Form“ 2023 im Museum der städtischen Sammlungen im Zeughaus in Lutherstadt Wittenberg präsentiert. Objekte seiner Sammlung gelangten in die Städtischen Sammlungen Wittenbergs und in die Neue Sammlung – The Design Museum in München.[8][9][10]

Publikationen

Neben den Büchern veröffentlichte Kennert Aufsätze in Sammelbänden und Zeitschriften.

Einzelnachweise

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