Christian Löhr

deutscher Geistlicher From Wikipedia, the free encyclopedia

Christian Löhr (* 1972) ist ein deutscher römisch-katholischer Geistlicher.

Leben

Löhr wuchs in Thüringen auf und war Mitglied der Dresdner Kapellknaben. Nach der Wende wechselte er zu den Regensburger Domspatzen.[1] Löhr studierte in München und Rom katholische Theologie, Philosophie und Musik. Am 1. Juli 2000 weihte der Eichstätter Bischof, Walter Mixa, ihn im Dom zu Eichstätt zum Priester.[2]

Seit dem Jahr 2000 leitet Löhr Pilgerreisen für das Bayerische Pilgerbüro.[3]

2003 wurde Löhr an der Päpstlichen Universität Gregoriana mit der Dissertation „Credo unam ecclesiam. Chancen katholisch-lutherischer Kircheneinheit“ über die Ökumene promoviert. 2002 wurde er Kaplan in Roth und 2004 Pfarrer in Wassertrüdingen.[4] 2007 wurde er Mitglied des Priesterrates für das Dekanat Herrieden und dessen Dekan.[5] 2009 wechselte er als Pfarrer nach Roth.[6] 2011 wurde er Sprecher des Eichstätter Priesterrates und war Mitglied im Europäischen Priesterrat.[7][8]

2016 wurde er zum Rektor des Schönstatt-Instituts Diözesanpriester gewählt. Zu diesem Zeitpunkt war er Pfarrer des Pfarrverbandes Roth-Büchenbach. Aufgrund von Löhrs Wahl entband ihn Bischof Gregor Maria Hanke mit Wirkung zum Weißen Sonntag 2017 von seinen diözesanen Aufgaben.[8]

Bücher

  • Christian Löhr: Leben, ich komme: aus der Gebets- und Glaubensschule Josef Kentenichs. 1. Auflage. Schönstatt-Verlag, Vallendar 2018, ISBN 978-3-935396-67-7.
  • Christian Löhr: Lebensglück : Lebenshilfen aus dem Geist Schönstatts. 1. Auflage. Patris-Verlag, Vallendar 2019, ISBN 978-3-946982-11-1.
  • Christian Löhr: Segen voraus: Als Pfarrer auf hoher See. 1st ed Auflage. Herder Verlag, München 2021, ISBN 978-3-451-38958-0.
  • Michael Defrancesco, Christian Löhr, Jacqueline Straub: Gott braucht dich: Warum wir über Berufung sprechen sollten. 1st ed Auflage. Echter Verlag, Würzburg 2022, ISBN 978-3-429-05777-0.

Einzelnachweise

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