Christian Moritz Engelhardt

deutscher Archäologe und Schriftsteller From Wikipedia, the free encyclopedia

Christian Moritz Engelhardt, Rufname Moritz, (* 25. April 1775 in Straßburg; † 10. Januar 1858 ebenda) war ein deutscher Naturforscher und Autor.

Leben

1793 begann Engelhardt sein Studium der humanistischen Wissenschaften, Geschichte, Naturkunde, Physik und Jura.[1] Im selben Jahr begann er eine militärische Karriere und war von 1801 bis 1836 Divisionschef in der Mairie von Straßburg. 1808 veröffentlichte er erstmals Texte im Morgenblatt. 1819 veröffentlichte er sein Werk Herrad von Landsperg, Aebtissin zu Hohenburg, oder St. Odilien, im Elsass, im zwölften Jahrhundert und ihr Werk: Hortus deliciarum. Ab 1830 begannen seine Studienreisen in die Alpen. Von da an widmete er sich Naturschilderungen. Engelhardt begann seine wissenschaftliche Arbeit auszuweiten. Er sammelte Steine und Pflanzen und zeichnete die Konturen der Berge. Bis 1851 unternahm er 13 Reisen in die Alpen. Engelhardt interessierte sich außerdem für die Legenden der Alpenbewohner. Er war ein bedeutender Alpenpionier.[2]

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Herrad von Landsperg, Aebtissin zu Hohenburg, oder St. Odilien, im Elsaß, im zwölften Jahrhundert und ihr Werk: Hortus deliciarum. 1818
  • Der ritter von Stauffenberg: ein altdeutsches gedicht. Straßburg 1823
  • Bruchstück eines altdeutschen Gedichts. In: Anzeiger für Kunde des deutschen Mittelalters 3, 1834, Sp. 95–99.
  • Das Monte-Rosa- und Matterhorn- (Mont Cervin) Gebirg, aus der Inseite seines Erhebungsbogens gen. Nord: seine Ausläufer und Umgrenzung, besonders der Saasgrat mit dem Mischabeldom über dem Gletscherkrater von Fee : mit einer chromolithogr. Panoramakt., einer Ansicht der Ostseite des Saasgrats … ferner des schwarzen Sees bei Zermatt. 1840

Literatur

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI