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Christina Eschner

deutsche evangelische Theologin und Neutestamentlerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Christina Eschner (* 1978 in Berlin-Pankow) ist eine deutsche evangelische Theologin im Fach Neues Testament.

Leben

Eschner studierte Evangelische Theologie und Klassische Philologie an der Humboldt-Universität zu Berlin von 1997 bis 2007 und promovierte 2007 mit der Dissertationsschrift Gestorben und hingegeben für die Sünder.[1]

Von 2007 bis zum Abschluss der Habilitation 2017 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität zu Berlin.[1] 2008 legte sie das Erste Theologische Examen in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz ab, 2010 das Zweite Theologische Examen nach dem berufsbegleitenden Vikariat.[1] 2011 erfolgt die Ordination zur Pfarrerin.[1]

Von November 2011 bis April 2012 führte die Wissenschaftlerin einen Forschungsaufenthalt am Oxford Centre for Hebrew and Jewish Studies durch. 2017 habilitierte sie sich im Fach Neues Testament an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer Arbeit zu Essen im antiken Judentum und Urchristentum.[1] Anschließend war sie Privatdozentin an der Humboldt-Universität zu Berlin.[1]

Seit April 2022 ist sie Professorin für Neues Testament am Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.[1]

Forschungsschwerpunkte

Christina Eschner arbeitet zu Paulus und Johannes, zu Gesetzesdiskursen und dem Verhältnis von antikem Judentum und entstehendem Christentum, zu Fragen von (Un-)Reinheit, zur Exegese und zum Begriff der Sünde und den Folgen im antiken Christentum.[1]

Veröffentlichungen

Bücher

  • Gestorben und hingegeben „für“ die Sünder. Die griechische Konzeption des Unheil abwendenden Sterbens und deren paulinische Aufnahme für die Deutung des Todes Jesu Christi. Band 1: Auslegungen der paulinischen Formulierungen. Band 2: Darstellung und Auswertung des griechischen Quellenbefundes, WMANT 122, Neukirchen-Vluyn 2010. (Dissertation)
  • Essen im antiken Judentum und Urchristentum. Diskurse zur sozialen Bedeutung von Tischgemeinschaft, Speiseverboten und Reinheitsvorschriften, AJEC 108, Leiden 2019. (Habilitationsschrift), ISBN 978-90-04-39190-1.

Artikel (Auswahl)

  • Petrus in der Mitte zwischen Paulus und Jakobus? Zum Verhältnis dieser drei Apostel des Urchristentums. In: Judith M. Lieu (Hg.): Peter in the Early Church. Apostle – Missionary – Church Leader, BEThL 325, Leuven 2021, S. 511–535.
  • Die Hingabe des einzigen Sohnes „für“ uns alle. Zur Wiederaufnahme des Sterben-„für“-Motivs aus Röm 5,6–8 in Röm 8,32. In: Udo Schnelle (Hg.): The Letter to the Romans, BEThL 226, Leuven 2009, S. 659–678, DOI: 10.15496/publikation-90782.
  • Jesus’ Table Fellowship with Tax Collectors and Sinners as Therapy. The Symposium Tradition as the Background of Mark 2,15–17. In: Geert Van Oyen (Hg.): Reading the Gospel of Mark in the Twenty-First Century. Method and Meaning, BEThL 301, Leuven 2019, S. 519–534, DOI: 10.15496/publikation-90783.
  • „Der mich geliebt und sich selbst ‚für‘ mich hingegeben hat“ (Gal 2,20). Die griechische Konzeption des Unheil abwendenden Sterbens als zentrale Heilskategorie des Galaterbriefes. In: David du Toit/Christine Gerber/Christiane Zimmermann (Hg.): Sōteria. Salvation in Early Christianity and Antiquity. FS Cilliers Breytenbach, NT.S 175, Leiden 2019, S. 307–329, DOI: 10.15496/publikation-90784.

Einzelnachweise

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