Christine und die Störche
From Wikipedia, the free encyclopedia
Christine und die Störche ist ein DEFA-Kinderfilm von Jiří Jahn von 1962.
| Film | |
| Titel | Christine und die Störche |
|---|---|
| Produktionsland | DDR |
| Erscheinungsjahr | 1962 |
| Produktionsunternehmen | DEFA-Studio für Spielfilme |
| Stab | |
| Regie | Jiří Jahn |
| Drehbuch | Fred Rodrian, Jiří Jahn |
| Musik | Kurt Schwaen |
| Kamera | Günter Eisinger, Wolfgang Pietsch |
| Schnitt | Helga Emmrich |
| Besetzung | |
| |
Handlung
Christine und ihre Freunde treffen sich häufig an einer alten Ruine zum Spielen. Als diese abgerissen werden soll, will sie die Storchenjungen auf dem Dach retten, die noch nicht flügge sind. Doch weder dem Abbruchkommandounternehmen noch der Feuerwehr gelingt es, das Nest unbeschadet zu bergen. Daraufhin eilt Christine zum nahegelegenen Flugplatz und kann den Leiter mit viel Mühe überreden, einen Hubschrauber zu schicken, der die Storchenjungen retten kann.[1]
Produktion und Aufführungen
Der tschechische Regisseur Jiří Jahn hatte bereits mehrere Filme in der DDR drehen können, darunter zwei Fernseh-Märchenfilme (1957/1958). Christine und die Störche wurde seine aufwändigste Produktion dort. Die Vorlage war das Buch Schwalbenchristine des populären DDR-Kinderbuchautors Fred Rodrian. Die Musik schrieb der bekannte Komponist Kurt Schwaen, (der auch Kinderopern verfasste).
Die Uraufführung erfolgte am 8. April 1962, ab dem 13. April 1962 wurde der Film in den Kinos der DDR gezeigt. Er wurde auch in der ČSR und in der Bundesrepublik gezeigt.[2][3] Er wurde außerdem in der Schmalfilmreihe DEFA-Heimfilm als Nr. 157 verkauft.[4]
Rezeption
Der Filmdienst bezeichnete Christine und die Störche als einen Kinderfilm mit poetischen und spannenden Passagen.[5]
Die DDR-Filmzeitschrift Deutsche Filmkunst kritisierte ihn und weitere Filme 1962 dagegen aus filmtechnischen (und ideologischen?) Gründen detailliert: "Christine-und-die-Störche"-Filmen möchten wir nicht mehr auf der Leinwand begegnen.[6] Der westdeutsche Medienwissenschaftler Jan-Uwe Rogge zählte ihn 1987 zu den hervorgehobenen Beispielen für die Fortsetzung der belehrend-verkrampfte[n] Tradition des DDR-Kinderfilms in den frühen 1960er Jahren.[7]
Literatur
- Christiane Mückenberger: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946–1992. Henschel, Berlin 1994. S. 411
- Jürgen Wolff: Kinderfilm in Europa. München, Berlin 1969. S. 391
Weblinks
- Christine und die Störche DEFA-Stiftung
- Christine und die Störche Filmportal