Christofberg (Gemeinde Brückl)
Ortschaft in der Gemeinde Brückl im Bezirk Sankt Veit an der Glan in Kärnten
From Wikipedia, the free encyclopedia
Christofberg (Krištofova gora, dialektal Šent Krištof)[1] ist eine Ortschaft in der Gemeinde Brückl im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Die Ortschaft hat 31 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026[2]).
| Christofberg (Zerstreute Häuser) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Veit an der Glan (SV), Kärnten | |
| Gerichtsbezirk | Sankt Veit an der Glan | |
| Pol. Gemeinde | Brückl (KG St. Filippen) | |
| Koordinaten | 46° 42′ 21″ N, 14° 28′ 13″ O | |
| Höhe | 900 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 31 (1. Jän. 2026) | |
| Gebäudestand | 28 (1. Jän. 2021) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 01243 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS | ||
Lage

Die Ortschaft liegt im Südosten des Bezirks St. Veit an der Glan am Magdalensbergmassiv, am Südwestrand der Gemeinde Brückl, in der Katastralgemeinde St. Filippen, im Bereich des Christofbergs und der benachbarten Kuppen. Über den Christofberg verläuft die Grenze zwischen den politischen Bezirken Bezirk St. Veit an der Glan und Bezirk Klagenfurt-Land. Daher zerfällt der Ort Christofberg in zwei Ortschaften: der größere, nordöstliche Teil einschließlich der Filialkirche Christofberg bildet die hier besprochene Ortschaft Christofberg in der Gemeinde Brückl. In der Ortschaft gibt es die Hausnamen Pomberger (Haus Nr. 2), Messner (Nr. 5), Pongratz (Nr. 6), Kulnig (Nr. 8), Apetschnig (Nr. 11), Retzer (Nr. 12), Galischnig (Nr. 13), Ladinig (Nr. 14), Steffl (Nr. 15), Weissenbrunner (Nr. 16), Achatz (Nr. 17, abgekommen) und Hansl (Nr. 18, abgekommen).[3]
Der kleinere, südwestliche Teil des Orts bildet die Ortschaft Christofberg in der Gemeinde Magdalensberg.
Geschichte
Die Ursprünge der Wallfahrten auf den Christofberg liegen im Dunkeln. 1617 wurde die gotische Kirche erneuert.[4]
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gehörte der Ort zum Steuerbezirk Osterwitz. Bei Gründung der Ortsgemeinden im Zuge der Reformen nach der Revolution 1848/49 kam Christofberg an die Gemeinde St. Filippen. Seit der Gemeindezusammenlegung 1865 gehört die Ortschaft zur Gemeinde Brückl, die bis 1915 den Namen St. Johann am Brückl führte.

Im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts wuchs die Ortschaft zum einen dadurch, dass der von Land- und Höhenflucht stark betroffene Nachbarort Unterkrähwald nicht mehr als Ortschaft geführt wird und man dessen verbliebene Häuser nun als zu Christofberg gehörend betrachtet, und zum anderen durch den Bau einer Wochenendhaussiedlung am Apetschnigkogel im Bereich der ehemaligen Ortschaft Unterkrähwald.
Bevölkerungsentwicklung
Für die Ortschaft zählte man folgende Einwohnerzahlen:
- 1869: 10 Häuser, 56 Einwohner[5]
- 1880: 9 Häuser, 48 Einwohner[6]
- 1890: 8 Häuser, 41 Einwohner[7]
- 1900: 10 Häuser, 32 Einwohner[8]
- 1910: 9 Häuser, 59 Einwohner[9]
- 1923: 6 Häuser, 25 Einwohner[10]
- 1934: 29 Einwohner[11]
- 1961: 6 Häuser, 25 Einwohner[12]
- 2001: 34 Gebäude (davon 34 mit Hauptwohnsitz) mit 27 Wohnungen; 19 Einwohner und 9 Nebenwohnsitzfälle; 11 Haushalte; 1 Arbeitsstätte, 4 land- und forstwirtschaftliche Betriebe[13]
- 2011: 30 Gebäude, 24 Einwohner, 13 Haushalte, 2 Arbeitsstätten[14]
- 2021: 28 Gebäude, 33 Einwohner, 15 Haushalte, 6 Arbeitsstätten[15]
