Christoph Breitsprache

Jurist und Bürgermeister der Stadt Magdeburg From Wikipedia, the free encyclopedia

Christoph Breitsprache (* 1650 in Aschersleben; † 7. November 1712 in Magdeburg) war Jurist und Bürgermeister der Stadt Magdeburg.

Leben

Breitsprache studierte zunächst an der Universität Helmstedt, wo er am 26. Mai 1671 immatrikuliert wurde und später an der Universität Erfurt. In Erfurt erwarb er 1680 das Lizenziat.

Spätestens ab 1681 war er in Magdeburg tätig, wo er auch Mitglied des Rats und ab 1690 Bürgermeister wurde.

Im Laufe der Zeit hatte Breitsprache diverse weitere Ämter in der Stadt Magdeburg inne. So war er auch Scholarch und Assessor am geistlichen Gericht. Außerdem war er Obervorsteher der Klöster Sankt Augustini und Maria Magdalena, sowie Direktor der Kollegien der Johannis- und der Jakobikirche.[1]

Breitsprache verstarb am 7. November 1712 und wurde am 20. November 1712 in der Johanniskirche beigesetzt. Er hinterließ eine Witwe.

Grundstücksgeschäfte

Breitsprache war zumindest seit 1681 Eigentümer des Hauses Stephansbrücke 15 in der Magdeburger Altstadt, zu dem er mehrere weitere Grundstücke hinzu erwarb.[2] 1682 erwarb er ein hinter seinem Haus liegendes Grundstück am Katzensteg. 1703 erwarb er dort ein weiteres, mit einem kleinen Häuschen bebautes Grundstück.[3] Darüber hinaus gehörten ihm weitere Grundstücke an der Stephansbrücke. 1688 erwarb er die wüsten Stätten Stephansbrücke 6 und 7, die er 1691 wieder verkaufte.[4] Im Jahr 1693 kaufte er das Haus Zum Taubenbaum (Stephansbrücke 13).[5] 1709 gehörte ihm das mit einem Haus bebaute Grundstück Stephansbrücke 2.[6] Außerdem gehörte ihm die wüste Stätte des Hauses Zum Berge Zion (Stephansbrücke 31), die er 1693 veräußerte.[7]

Einzelnachweise

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