Christoph Wilmsen-Wiegmann
deutscher Bildhauer
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Christoph Wilmsen-Wiegmann (* 14. Dezember 1956 in Kalkar) ist ein deutscher Bildhauer.
Leben
Nach einem Archäologiepraktikum in Xanten und einem Studium in Krefeld begann er 1976 mit der Bildhauerei in einem eigenen Atelier. Bis 1983 bildete er sich als Steinbildhauer in Düsseldorf, Bad Münster am Stein (bei seiner Tante, der Bildhauerin Anna Kubach-Wilmsen) und in Steinbrüchen in Italien. Seit 1978 ist er auf Gruppen- und Einzelausstellungen vertreten. Seit 1982 gelangten seine Arbeiten in den öffentlichen Raum und in Sammlungen, unter anderem in das Schloss Moyland (Sammlung van der Grinten), in das Mönchehaus Museum Goslar (Kaiserringstipendium 1994) und in das Israel-Museum in Jerusalem.
Wilmsen-Wiegmann erschafft in der Form strenge und körperlich betonte Säulen, Pfeiler, Tore, Kugeln, Schalen, Diskusse, Brunnen, Monolithe, Kuben, Lichtsteine und Steinreihungen. In der Landschaft oder im Bebauungszusammenhang besetzen seine Werke in übergreifenden Raumkonzepten Punkte und Strecken.
Wilmsen-Wiegmann lebt und arbeitet seit 1986 auf dem Niederheeshof in Kalkar-Appeldorn.
Werk (Auswahl)
- Steinsichel (1997/98)
- Steinboot (2000). Kalkar-Grieth
- Nibelungentor für Xanten (2010)
- Steinbarke (2020). Kalkar
- Fraubillenkreuz Salmorth (2021)
- Steinspirale, Kleve-Kellen, 1988
- Thora, Kalkar, 1989
- Erdkruste, Rees, 1991
- Stein Tor, Skandinavischer Granit, 580 cm hoch, St. Vitus, Hoch-Elten, 2000[1]
- mit Franz Joseph van der Grinten: Stuhl der Fürstäbtissinnen, Emmerich-Hochelten, 2000–2004
- Steinboot, Kalkar-Grieth, 2000
- Mahnmal zum Gedenken an die deportierten und ermordeten Juden, Meerbusch, 2003
- Steinhaus, Lava-Basalt, 450 × 70 × 70 cm, 2002. Ursulinenkloster Dorsten.[2] Geschenk des Dorstener Kunstvereins an die Stadt Dorsten in Erinnerung an die Klostergründung im Jahre 1699.
- mit Felix Droese: Fraubillenkreuz Salmorth, Kleve-Salmorth, 2021[3]
Literatur
- Christoph Wilmsen-Wiegmann. Bilder und Skulpturen aus Stein. Ausstellungskatalog, Mönchehaus-Museum für moderne Kunst, Goslar 1994.
Weblinks
- Christoph Wilmsen-Wiegmann, Webseite im Portal niederrhein-kunst.de
- wilmsen-wiegmann.de – offizielle Website des Künstlers
- Steine erzählen... Eine Route zu Skulpturen von Christoph Wilmsen-Wiegmann rund um Kleve. Freundeskreis Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V.