Chytridiomyceta
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Die Chytridiomyceta sind ein Unterreich der Pilze.
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Biologische Schemata der Chytridiomycota von Meike Piepenbring | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Chytridiomyceta | ||||||||||||
| Tedersoo, Sanchez-Ramirez, Kõljalg, Bahram, M. Döring, Schigel, T.W. May, M. Ryberg & Abarenkov |
Merkmale
Die Chytridiomyceta besitzen einen Thallus, der aus einem (monzentrisch), vielen (polyzentrisch) Zentren besteht oder der aus Hyphen (filamentös) besteht. Die Zoospore besitzt meist eine, selten bis zu zwanzig, nach hinten gerichtete Geißeln, die ein Kinetosom und eine nichtfunktionale Zentriole besitzen. Außerdem haben sie neun flagelläre Streben und einen Zytosom-Fetttröpfchen-Komplex. Die sexuelle Fortpflanzung erfolgt über zygotische Meiose. Der Golgi-Apparat besteht aus eng gestapelten Zisternen – membranumschlossenen, meist flachen Hohlräumen. Die Zellkernhülle ist während der Mitose an den Polen gefenstert.[1]
Ökologie und Lebensweise
Die Chytridiomyceta leben saprotrophisch oder parasitisch meist auf Pflanzen oder als Kommensalen im Verdauungstrakt von Pflanzenfressern.[1]
Systematik
Die Chytridiomyceta wurden 2018 von Leho Tedersoo und Mitarbeitern als Unterreich der Pilze analog zu den Dikarya erstbeschrieben.[1][2] Folgende Abteilungen gehören zur Unterreich:[1][3]
- Abteilung Töpfchenpilze Chytridiomycota
- Abteilung Monoblepharomycota
- Abteilung Neocallimastigomycota