Cierpięta (Mikołajki Pomorskie)
Dorf in Polen
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Cierpięta (deutsch Carpangen, 1908–1938 Karpangen, früher Czerpienten oder Leidenthal[1] sowie Cerpienta oder Leydenthal[2]) ist eine Ortschaft in der Landgemeinde (Gmina) Mikołajki Pomorskie im Powiat Sztumski der polnischen Woiwodschaft Pommern.
| Cierpięta | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Pommern | |
| Powiat: | Sztumski | |
| Gmina: | Mikołajki Pomorskie | |
| Geographische Lage: | 53° 51′ N, 19° 9′ O | |
| Einwohner: | ||
Geographische Lage
Die Ortschaft liegt im ehemaligen Westpreußen, etwa zehn Kilometer südöstlich von Sztum, 15 Kilometer südwestlich von Dzierzgoń und zwei Kilometer nördlich von Mikołajki Pomorskie.
Geschichte

Ältere Ortsbezeichnungen sind Carpanyan (1402), Captarnien oder Capptamer (1405) sowie Cierpenta (1682).[3] Zu polnischen Zeiten, als an die Stelle der ehemaligen Komtureien und Vogteien des Deutschordensstaats die Starosteien traten, wurde Czerpienten zunächst der Starostei Stuhm zugeordnet, im 16. Jahrhundert jedoch von dieser getrennt und im 17. Jahrhundert der Starostei Straszewo angegliedert.[4] Nach der preußischen Wiedervereinigung 1772 gehörte Czerpienten zum königlichen Domänenamt Stuhm.[2] Nach 1818 kam der Obrist von Hainski durch Tausch mit der königlichen Regierung in den Besitz de Guts.[3]
1880 besaß Carl Schade, Amtsvorsteher des Amtsbezirks Czerpienten, das Gut Czerpienten.[5] Um 1896 war Clementine Schade, geb. von Rüdgisch, Besitzerin des Guts Czerpienten.[6]
Am 1. April 1927 betrug die Flächengröße des Guts Carpangen 241 Hektar.[7]
Am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Carpangen in die Landgemeinde Nikolaiken eingegliedert.[8]
Demographie
| Jahr | Einwohner | Anmerkungen |
|---|---|---|
| 1783 | – | königliches Vorwerk, Amt Stuhm, sieben Feuerstellen (Haushaltungen), in Westpreußen[2] |
| 1818 | 32 | königliches Dorf, Amt Stuhm[1] |
| 1864 | 73 | Gut, davon 26 Evangelische und 47 Katholiken[9] |
| 1910 | 112 | Gutsbezirk, am 1. Dezember, darunter 25 Evangelische und 86 Katholiken; 63 Personen mit polnischer Muttersprache[10] |
| 1925 | 116 | am 16. Juni[7] |
Kirche
Die Protestanten der hier bis 1945 anwesenden Dorfbevölkerung gehörten zur evangelischen Pfarrei Groß Rohdau.[11]
Literatur
- Carpangen, Domäne, Kreis Stuhm, Regierungsbezirk Marienwerder, Provinz Westpreußen. In: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912 (meyersgaz.org).
- Czerpienten, Gut, Kreis Stuhm, Regierungsbezirk Marienwerder, Provinz Westpreußen. In: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Czerpienten (meyersgaz.org).
- Friedrich Wilhelm Ferdinand Schmitt: Geschichte des Stuhmer Kreises. Thorn 1868 (Google Books).
