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Cincșor

Dorf in Rumänien From Wikipedia, the free encyclopedia

Cincșor (deutsch Kleinschenk, siebenbürgisch-sächsisch Kloischingk, ungarisch Kissink, lateinisch Parvum Promontorium) ist ein Dorf im Kreis Brașov in der Region Siebenbürgen in Rumänien. Es ist Teil der Gemeinde Voila (Wolldorf).

Schnelle Fakten CincșorKleinschenk Kissink, Basisdaten ...
Cincșor
Kleinschenk
Kissink
Cincșor (Rumänien)
Cincșor (Rumänien)
Basisdaten
Staat: Rumänien Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Brașov
Gemeinde:Voila
Koordinaten: 45° 50′ N, 24° 50′ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe:428 m
Einwohner:663 (1. Dezember 2021[1])
Telefonvorwahl:(+40) 02 68
Kfz-Kennzeichen:BV
Struktur und Verwaltung
Gemeindeart:Dorf
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Geschichte

Im Jahre 1329 wurde das jahrhundertelang von Siebenbürger Sachsen bewohnte Straßendorf erstmals urkundlich erwähnt.[2]

Bevölkerung

Die Bevölkerung in Cincșor entwickelte sich wie folgt:

Weitere Informationen Volkszählung, Ethnie ...
Volkszählung[3] Ethnie
Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1850 782 143 0- 576 63
1920 901 319 18 563 01
1941 861 205 02 561 93
1966 882 436 03 419 24
1977 855 434 24 317 26
1992 720 556 22 086 56
2002 651 597 13 031 10
2011[4] 589 549 04 007 29
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Die höchste Einwohnerzahl des Dorfes (935) wurde 1910 ermittelt. Die höchste Bevölkerungszahl der Rumänen wurde 2002, der Deutschen (581) 1930, die der Magyaren 1977 und die der Roma (75) wurde 1930 registriert.

Sehenswürdigkeiten

Die romanische Kirche, die einen Vorgängerbau gehabt hat, mit dem Westturm wurde Mitte des 15. Jahrhunderts erbaut. An der Südmauer des Glockenturms befindet sich eine Inschrift mit: „Erbaut 1421, repariert 1677 und 1761 - gebessert wurde 1840 und 1869“. Die sieben Meter hohe Wehrmauer hatte einen Wehrgang mit einer Dachschräge, die vier hervorstehenden Türme und der Glockenturm haben vorkragende Fachwerk-Wehrgänge.[2]

Im Rahmen eines EU-Projektes sollen 18 Kirchenburgen, darunter auch die Kirchenburg von Kleinschenk, saniert und für den Kulturtourismus erschlossen werden. Im September 2017 wurde in der Kirchenburg eine «Künstlerresidenz» eingerichtet.[5]

Einzelnachweise

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