Claire Azzopardi
maltesische Leichtathletin
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Claire Azzopardi (* 29. September 1999 in Pietà[1]) ist eine maltesische Leichtathletin, die im Weit- und Dreisprung sowie im Sprint an den Start geht.
| Claire Azzopardi | |||||||||||||||||||
| Nation | |||||||||||||||||||
| Geburtstag | 29. September 1999 (26 Jahre) | ||||||||||||||||||
| Geburtsort | Pietà, Malta | ||||||||||||||||||
| Karriere | |||||||||||||||||||
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| Disziplin | Weitsprung, Dreisprung | ||||||||||||||||||
| Status | aktiv | ||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 22. Februar 2026 | |||||||||||||||||||
Sportliche Laufbahn
Erste internationale Erfahrungen sammelte Claire Azzopardi im Jahr 2019, als sie bei den U23-Mittelmeer-Hallenmeisterschaften in Miramas im Dreisprung mit 11,86 m den sechsten Platz belegte. Anschließend gewann sie bei den Spielen der kleinen Staaten von Europa (GSSE) in Bar mit einer Weite von 12,30 m die Silbermedaille hinter der Montenegrinerin Ljiljana Matović und belegte im Weitsprung mit 5,95 m den vierten Platz. Daraufhin schied sie bei den U23-Europameisterschaften im schwedischen Gävle mit 5,73 m und 12,23 m in beiden Bewerben in der Qualifikation aus und stellte dann Ende Juli in Marsa mit 12,97 m einen neuen Landesrekord im Dreisprung auf. 2021 startete sie im Weitsprung bei den Halleneuropameisterschaften in Toruń und verpasste dort mit 5,51 m den Finaleinzug. Im Juli brachte sie in der Vorrunde im Weitsprung keinen gültigen Versuch zustande und schied auch im Dreisprung mit 12,31 m in der Qualifikationsrunde aus. Im Jahr darauf startete sie dank einer Wildcard bei den Weltmeisterschaften in Eugene und verpasste dort mit 5,79 m den Finaleinzug im Weitsprung. Anschließend schied sie bei den Commonwealth Games in Birmingham mit 5,76 m ebenfalls in der Vorrunde aus und erreichte auch mit der maltesischen 4-mal-100-Meter-Staffel mit 45,59 s nicht das Finale. Daraufhin schied sie bei den Europameisterschaften in München mit 5,60 m in der Qualifikationsrunde aus.
2023 siegte sie bei den GSSE in Marsa mit 6,15 m und 12,95 m im Weit- und Dreisprung und sicherte sich auch mit der 4-mal-100-Meter-Staffel in 45,39 s die Goldmedaille. Anschließend wurde sie bei der 3. Liga der Team-Europameisterschaft im Rahmen der Europaspiele in Chorzów mit 5,77 m Fünfte im Weitsprung und gelangte mit der Staffel mit 45,87 s auf Rang vier. Im Jahr darauf schied sie bei den Balkan-Meisterschaften in Izmir mit 12,01 s in der Vorrunde im 100-Meter-Lauf aus. 2025 belegte sie bei den GSSE in Andorra la Vella in 12,27 s den sechsten Platz über 100 Meter und gewann mit der Staffel in 46,07 s die Silbermedaille. Anschließend vertrat sie Malta bei der 3. Liga der Team-Europameisterschaft in Maribor und im Jahr darauf verpasste sie bei den Balkan-Hallenmeisterschaften in Belgrad mit 7,73 s den Finaleinzug über 60 Meter.
In den Jahren 2019 und 2022 wurde Azzopardi maltesische Meisterin im Weitsprung, 2024 über 100 Meter sowie 2020 und 2025 in der 4-mal-100-Meter-Staffel.
Persönliche Bestleistungen
Weblinks
- Claire Azzopardi in der Datenbank von World Athletics (englisch)