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Clara-Zetkin-Frauenpreis

Preis für Frauen in Gesellschaft und Politik From Wikipedia, the free encyclopedia

Mit dem Clara-Zetkin-Frauenpreis würdigt die Partei Die Linke herausragende Leistungen von Frauen in Gesellschaft und Politik. Der Preis wurde 2011 erstmals verliehen. Die Verleihung des Preises soll „die Beachtung für das eigensinnige und uneigennützige Engagement von Frauen in der Öffentlichkeit erhöhen und ermutigen, die eigenen Fähigkeiten und Kräfte für eine gerechtere Gesellschaft einzusetzen“[1]. Der Preis ist mit 3000 € dotiert.

Benennung

Clara Zetkin in den 1920er Jahren während ihrer Zeit als Reichstagsabgeordnete

Namensgeberin des Frauenpreises ist die sozialistische deutsche Politikerin, Frauenrechtlerin und Mitgestalterin der Frauenbewegungen Clara Zetkin (geboren 5. Juli 1857; gestorben 20. Juni 1933).[2]

Preisverleihung

Weitere Informationen Jahr, Hauptpreis ...
JahrHauptpreisEhren-/SonderpreisBegründung / Projekt
2011 Florence Hervé; Discover Football (Fußball und Begegnung e.V.) – Lebenswerk sowie Förderung des Frauenfußballs und internationaler Begegnung
2012 Keine Schwangerschaft ist illegal – STAY! Esther Bejarano (Lebenswerk) Unterstützung von Migrantinnen; Lebenswerk.[3]
2013 Stille Straße Frigga Haug Erhalt einer Seniorenbegegnungsstätte; Lebenswerk.[4]
2014 Women in Exile Inge Hannemann Flüchtlingsfrauen; Kritik an Hartz-IV-Sanktionen.[5]
2015 Nareen Shammo – Unterstützung jesidischer Frauen und Mädchen im Nordirak.[6]
2016 Frauenzentrum Lilith (Halberstadt) Kampagne #Ausnahmslos Frauenzentrum; politische Intervention gegen Sexismus und Rassismus.[7]
2017 Ciocia Basia Feleknas Uca Einsatz für das Recht auf Schwangerschaftsabbruch; Menschenrechte.[8]
2018 Kristina Hänel TAJE (yezidische Frauenräte im Irak) Informationsrecht zu Schwangerschaftsabbrüchen; Unterstützung yezidischer Frauen.[9]
2019 Heimatlos in Köln e.V. Pia Klemp Unterstützung obdachloser Frauen; gesellschaftliches Engagement.[10]
2020 Fraueninitiative Torgau – Fraueninitiative.[11]
2021 Dziewuchy Berlin Gültan Kışanak Queer-feministisches Kollektiv; gesellschaftliches Engagement.[12]
2022 Endometriose Vereinigung Deutschland e.V. – Einsatz für gendergerechte Medizin.[13]
2023 Gewitterziegen e.V. – Förderung feministischer Mädchenarbeit.[14]
2024 Soziokulturelles Zentrum Frauenkultur (FraKu), Leipzig – Kulturelle Teilhabe von Frauen.[15]
2025 Elizabeth Ngari – Frauenrechtsaktivistin.[16][17]
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Siehe auch

Einzelnachweise

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