Clara Baur
deutsche Fotografin
From Wikipedia, the free encyclopedia
Clara Baur (* 1872 in Wasseralfingen, Königreich Württemberg; † 1964 in Stuttgart) war eine deutsche Fotografin.
Leben und Wirken
Clara Baur wuchs in Württemberg auf, ihr Bruder Otto Baur wurde später Geschäftsführer des Deutschen Werkbundes.[1] Seit 1903 wurden Aufnahmen von ihr bei Amateurphotographie-Ausstellungen gezeigt. In dieser Zeit lebte sie wahrscheinlich in Stuttgart oder dessen Umgebung.
Wahrscheinlich 1909 zog Clara Baur nach München, wo sie später die Lehr- und Versuchsanstalt für Photographie besuchte und 1919 den Meisterabschluss erhielt.[2] Danach eröffnete sie ein Fotoatelier in Degerloch bei Stuttgart, das sie mindestens bis 1935 führte.[3]
Fotos und Ausstellungsbeteiligungen
- Fotografien
Fotografien von Clara Baur wurden in verschiedenen Fotozeitschriften veröffentlicht.
- Spitzenklöpplerin, in Deutscher Kamera-Almanach, 1906, S. 78
- Knabenbildnis, in Deutscher Kamera-Almanach, 1926, S. 143
- Kinderbild, in Deutscher Kamera-Almanach, 1928, S. 30
- Stoff, in Das Atelier des Photographen, 1928, S. 63
- Kunstwerke von Fritz Landwehr, in Die Form, 1929, S. 658
Außerdem
- Porträt Paula Straus, 1935[4]
- Ausstellungsbeteiligungen
- Amateurphotographien, Hamburg 1903[5]
- Amateurphotographien, Stuttgart 1904[6]
- Film und Foto, Internationale Ausstellung des Deutschen Werkbundes, Stuttgart, 1929
- Ausstellung verfemter deutscher Kunst, Überlingen, 1945[7]
- Film und Foto der zwanziger Jahre, Stuttgart, Essen, 1980
Außerdem im Museum für Kunstgestaltung in Zürich und im Kunstgewerbemuseum Berlin.[8]
Literatur
- Ute Eskildsen: Film und Foto der zwanziger Jahre, Ausstellungskatalog. Stuttgart 1979. S. 312
Weblinks
- Clara Baur FotografenWiki
- Clara Baur ArtFacts
- Suche nach Clara Baur. In: Deutsche Digitale Bibliothek